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Bibber-Mai: Hoffen auf Sonne und warmen Regen

Landkreis Gifhorn Bibber-Mai: Hoffen auf Sonne und warmen Regen

Gifhorn bibbert sich durch den Mai: Die Einen wollen endlich ins Freibad, die Anderen fürchten um ihre Erträge. Wird es zum kommenden Wochenende endlich wärmer? Es gibt Optimisten im Landkreis.

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Wann wird‘s mal wieder richtig Sommer?: Der gesamte Landkreis hofft auf einen Temperaturaufschwung - und einen Ausflug an die Badeseen der Region.

Quelle: Christina Rudert (Archiv)

Landkreis Gifhorn. „Es ist noch zu früh, eine Prognose abzugeben“, sagt Klaus-Dieter Böse, Kreisgeschäftsführer des Landvolks, über die Auswirkungen der Kälte auf die Erträge. Aber die ersten Anzeichen stünden nicht gut - weder für Spargelbauern noch für Milchviehhalter.

„Zu kalt, zu wenig Sonne“, fasst es Kreisvorsitzender Joachim Zeidler in fünf Worten zusammen. Raps: „Manche Schläge sind goldgelb, andere muckeln so vor sich hin.“ Feldfrüchte: „Bei den Frühkartoffeln gibt es Frostschäden.“ Weideland: „Die Entwicklung beim Gras verläuft auch sehr sparsam. Der Auswuchs hängt stark hinterher.“

Anfang April sei die Vegetation acht Tage voraus gewesen, sagt Zeidler. Inzwischen sei sie zurück gefallen. Böse gibt sich optimistisch: „Die Natur holt alles wieder auf.“

Auch die Gastronomen schauen zurzeit mit Bangen und Hoffen auf die Wetterprognosen. „Wir eröffnen am kommenden Montag, egal wie das Wetter wird“, sagt Fatih Kilic von der Strandbar Cappucabana in Gifhorn.

Dehoga-Sprecher und Hotelier Armin Schega-Emmerich bemerkt noch keine Ungeduld bei den Gästen. „Die Leute sehen es entspannt.“ Und gingen eben nach drinnen.

Burkhard Roozinski von der Tankumsee-Gesellschaft sieht einen Hoffnungsschimmer kommen. „Was das Wochenende angeht, bin ich guter Dinge. Es soll besser werden.“ Das werde aber auch Zeit, denn: „Es war sehr sparsam. Die Leute warten darauf, dass sie raus können.“ Wichtig sei jetzt für das bevorstehende Fantasy-Event, dass es trocken bleibe. „Sonst haben wir mit der Wiese ein Problem.“

Da ist sich die Gastronomie mit den Landwirten im Landkreis Gifhorn übrigens nicht einig. „Es ist nicht zu viel Wasser da“, sagt Zeidler. Der Boden und die Pflanzen bräuchten jetzt erst einmal einen ergiebigen warmen Regen.

rtm

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