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Bestätigung: Wolf hat Schafe gerissen

Kreis Gifhorn Bestätigung: Wolf hat Schafe gerissen

Betzhorn. Jetzt ist es amtlich: Es war ein Wolf, der Ende März bei Betzhorn sechs Schafe gerissen hat (AZ berichtete). Das hat jetzt ein DNA-Test bestätigt.

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Es ist amtlich: Ein Wolf hat Ende März bei Betzhorn sechs Schafe gerissen - Experten haben die Spuren ausgewertet.

Inzwischen ist ein weiterer Fall getöteter Schafe, diesmal bei Teichgut Siedlung, bekannt geworden.

Anfang der Woche bekam Wolfsberater Joachim Remitz die Bestätigung vom Niedersächsischen Landesbetrieb für Wasserwirtschaft, Küsten- und Naturschutz NLWKN: „Es war definitiv ein Wolf.“ So lautet das Ergebnis der Untersuchung der DNA-Proben, die Remitz eingeschickt hatte.

Damit stehen dem Tierhalter aus der Sassenburg Entschädigungszahlungen vom Land zu - auch für einen seit der Attacke vermissten Ziegenbock, so Remitz. Außerdem fördere das Land in so einem Fall die Anschaffung von Herdenschutzzäunen. Doch über die habe der betroffene Schäfer bereits verfügt. Wie der Wolf diese Hürde überwinden konnte, sei unklar.

Im Gegensatz zu dem neuen Fall aus Teichgut Siedlung: Dort wurden in der Nacht zum Dienstag zwei Schafe gerissen - offenbar weil an einer Stelle der Schutzzaun zu niedrig war und somit übersprungen werden konnte, teilte Remitz mit. Trittspuren führten zu der niedrigen Stelle. Ob es ein Wolf war, sei noch nicht abschließend geklärt, so Remitz. Auch in diesem Fall hat er Spuren dokumentiert und DNA-Proben ans NLWKN geschickt.

Remitz rät Schafhaltern nicht nur Schutzzäune aufzustellen, sondern diese regelmäßig auf richtige Höhe und Beschädigung zu kontrollieren.

rtm

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