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Bergstraße: Stadt will an Tempo 50 festhalten

Gifhorn Bergstraße: Stadt will an Tempo 50 festhalten

Gifhorn. Abgesehen vom Kreisel am Calberlaher Damm gibt es für die Anwohner der Gifhorner Bergstraße nur wenig Aussicht auf eine Veränderung der Verkehrssituation. Das wurde in der Sitzung des Rates der Stadt deutlich, nachdem Bürgermeister Matthias Nerlich Fragen beantwortete, die Dr. Stefan Armbrecht (FDP) zum Thema Bergstraße gestellt hatte. Deren Anwohner beklagen ein immer höheres Verkehrsaufkommen durch Neubaugebiete (AZ berichtete).

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Bergstraße: Außer einem Kreisel an der Einmündung in den Calberlaher Damm wird es nach dem Willen der Stadt an der Bergstraße keine Veränderungen der Verkehrssituation geben.

Quelle: Foto: Cagla Canidar

Armbrecht hatte etwa gefragt, warum auf dem Sonnenweg Tempo 30 gelte und auf der Bergstraße nicht. Darauf antwortete Nerlich, dass die Bergstraße als „verkehrswichtige innerörtliche Straße“ klassifiziert sei. Auf solchen Straßen gelte in der Regel Tempo 50. „Ausnahmen gelten temporär an Schulen sowie an der Achse Hindenburgstraße/Michael-Clare-Straße/Xanthistraße sowie am Isenbütteler Weg und Teilen des Sonnenwegs“, so Nerlich.

Während der östliche Teil des Sonnenwegs trotz seiner Verbindungsfunktion ein Gebiet mit wenig verdichteter Bebauung erschließe, befinde sich die Bergstraße „in einem Bereich deutlich höherer Dichte“. Die Entscheidung, für diese Straße Tempo 50 auch nach Schließung des Krankenhauses beizubehalten, ergebe sich aus den Planungen, die Flächenpotenziale beidseits der Bergstraße für eine verdichtete innerstädtische Bebauung zu nutzen.

Eine Verkehrszählung habe im November 2015 insgesamt 5400 Fahrzeuge an Werktagen ergeben. Vor dem Famila-Umbau und vor Schließung des Krankenhauses habe die Zahl bei 5100 gelegen. „Die Durchschnittsgeschwindigkeit lag bei 47 Stundenkilometern“, so Nerlich. 85 Prozent aller Fahrzeuge sei unter 57 Stundenkilometer gefahren. „Dieses Geschwindigkeitsniveau entspricht vergleichbaren Straßen in der Stadt Gifhorn“, erklärte Nerlich.

Außer dem Kreisel seien derzeit keine weiteren „verkehrsbeeinflussenden Maßnahmen“ geplant. Im Zuge der weiteren Entwicklung sei jedoch „eine Anpassung der Regelungen für den ruhenden Verkehr“ möglich. Alle weiteren baulichen Entwicklungen an der Bergstraße würden gutachterlich begleitet.

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