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Gifhorn Stadt Benefiz-Marathon: Partyeulen, Ghostbuster und viel Musik
Gifhorn Gifhorn Stadt Benefiz-Marathon: Partyeulen, Ghostbuster und viel Musik
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17:15 29.11.2015
Für die Kinder im Einsatz: Die Ghostbusters Niedersachsen. Quelle: Maren Kiesbye
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Organisiert wurde das Event vom Müdener Verein „Hand in Hand für Kinder in der Region“ in Zusammenarbeit mit Kultbahnhof-Chef Volker Schlag. „Wir wollten die Benefizveranstaltung richtig groß aufziehen“, erklärte der Vereinsversitzende Frank Jödicke. „Es war Wahnsinn, wie viele Bands und Künstler sich bei uns gemeldet haben und ohne Gage auftreten wollten. Wir konnten gar nicht alle unterbringen.“ Der gesamte Erlös aus Eintritt und Spenden geht je zur Hälfte an die IG Kinderkrebsfürsorge und die AZ-Aktion Helfen vor Ort.

Das Line-up war gigantisch: 13 Bands aus der Region Gifhorn, Braunschweig und Wolfsburg, aber auch weitgereist aus Trier und Köln reichten am Samstag rund zwölf Stunden lang im Halbstunden- bis Stundentakt das Mikro weiter.

Auch für die kleinen Besucher gab es Kurzweiliges: Zauberkünstler Peter R. Dommel verblüffte das Publikum mit seinen Tricks: „Ich unterstütze diese Veranstaltung gerne“, sagte er. „Ich habe selber Krebs, und daher liegt mir natürlich dieses Thema sehr am Herzen.“ Auch Hank, Maskottchen des 1. FFC Braunschweig, und die Ghostbusters Niedersachsen samt Marshmallow-Gruselmonster waren da, um die Kleinen zu bespaßen. Und am Schminktisch konnten die Kinder sich verschönern lassen.

Nach den abendlichen Musik-Acts „Scotty Pilgrim“, „R2“, „Up & Higher“, „Warteschleife“ und „Suzen‘s Garden“ erstaunte Mentalmagier Leon LeStrange mit Kartentricks, anschließend legten die DJs Cyrel, Dan Hornet und Chris Van Luis die Nacht über tanzbare Vibes auf.

Kulinarisch ging es früh am Sonntag weiter: Nach kurzem Umbau servierte das Team vom im Kultbahnhof ansässigen La Cantina einen Brunch, der sich sehen lassen konnte. Während des Brunches traten die beiden Rockabilly-Formationen Stiggi Thunder und Crazy Legs auf – zum Teil unterhielten sie ihr Publikum mit Weihnachtsliedern aus den 50-er und 60-er Jahren, da mittlerweile der erste Advent begonnen hatte.

Erschöpft, aber glücklich waren die Mitglieder des Hand in Hand-Vereins und Volker Schlag, die zum Teil die gesamten 24 Stunden vor Ort gewesen waren und durchgehalten hatten. „Zuerst lief es von den Zuschauerzahlen ja sehr schleppend an“, sagte Frank Jödicke. „Wir hatten schon gar nicht mehr damit gerechnet, aber ab dem frühen Abend wurde es dann richtig voll. Alle haben gefeiert, allen hat es gefallen, und alle Bands kamen gut an.“

Schlag hatte sich während der gesamten Veranstaltung um die Soundchecks gekümmert: „Es war unheimlich anstrengend, weil die Bands so vielfältig waren und unterschiedliche Anforderungen hatten und dazu noch der Umbau zwischen zwei Acts so schnell gehen musste“, erzählte er. „Aber es hat sich gelohnt: Das war die längste Benefizparty, die Gifhorn je erlebt hat. Großartig, was der Verein geleistet hat und dass so viele mitgezogen haben.“

Rund 200 Karten wurden verkauft, die zusätzlichen Spenden sind noch nicht gezählt. „Aber es wird auf jeden Fall eine stolze Summe“, so Jödicke – 1059 Euro kamen nach dem Zählen zusammen, 990 Euro Eintrittsgelder und 71 Euro Spenden, darunter die Hälfte der Einnahmen durch CD- und T-Shirt-Verkauf der zwei Nachmittags-Bands „Kroner“ und „Ben Schubert & Band“.

kye

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