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Gifhorn Stadt Belebt Gifhorn deutsch-russische Beziehungen?
Gifhorn Gifhorn Stadt Belebt Gifhorn deutsch-russische Beziehungen?
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14:00 11.08.2018
Hoher Besuch im Glockenpalast: Ministerpräsident Stephan Weil sprach zu Herausforderungen und Perspektiven der deutsch-russischen Beziehungen. Quelle: Cagla Canidar
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Gifhorn

„Es finden viele verschiedene deutsch-russische Initiativen im Land statt, und ich versuche sie zu koordinieren.“ Deshalb hat Heino Wiese, Honorarkonsul der Russischen Förderation in Hannover, sie nach Gifhorn eingeladen.

Warum in den Glockenpalast? „Na, gucken Sie sich doch das Gebäude mal an“, schwärmt Wiese. „Da ist ein Albert Schweitzer mitten in Russland zu finden.“ Wenn es um deutsch-russische Beziehungen gehe, sei der als russisches Kunsthandwerkerinstitut „Die Brücke“ konzipierte Glockenpalast mit einem von Michail Gorbatschow 1996 gelegten Grundstein wie für dieses Treffen gemacht.

Es ging um die Herausforderungen und Perspektiven der deutsch-russischen Beziehungen: Unter anderem Ministerpräsident Stephan Weil und Migrationsbeauftragte Doris Schröder-Köpf sprachen im Gifhorner Glockenpalast zu dem Thema.

„So ein Ensemble in Gifhorn vorzufinden, hätte ich mir in meinen kühnsten Träumen nicht vorgestellt“, sagte Weil, der sich ebenso wie Bürgermeister Matthias Nerlich dafür aussprach, mit Russland im Gespräch zu bleiben. Weil nahm Gedanken von Altkanzler Helmut Schmidt auf, nach dessen Einschätzung in Europa nur Frieden und Stabilität herrschen, wenn diese beiden Länder miteinander klar kommen.

Nach Weil und Nerlich kam auch Doris Schröder-Köpf als niedersächsische Landesbeauftragte für Migration und Teilhabe zu Wort. Sie referierte über die Integration der Spätaussiedler und stellte diese als Erfolgsgeschichte heraus. Kurzbeiträge von Fachleuten gingen auf Belange in Medizin, Bildung, Städtepartnerschaft und Wirtschaft ein.

Horst Wrobel genoss das Treffen sichtlich. Angesichts seiner persönlichen Beziehung zu Gorbatschow war das Thema des Tages auch durchaus seines. Die Initiative sei aber vom Konsul ausgegangen, worüber er sich sehr freue. „Ich habe nur das Gebäude zur Verfügung gestellt.“

Von Dirk Reitmeister

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