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Gifhorn Stadt Beim betreten des Schlosssees besteht Lebensgefahr
Gifhorn Gifhorn Stadt Beim betreten des Schlosssees besteht Lebensgefahr
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00:16 28.01.2017
Landkreis und Polizei warnen: Die Eisschicht auf dem Gifhorner Schlosssee ist viel zu dünn - beim Betreten besteht Lebensgefahr. Quelle: Sebastian Preuß
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Gifhorn

„Vor dem Betreten des Schlosssees kann ich nur massiv warnen“, sagt Antje Präger, Chefin des Kreisumweltamtes. In den vergangenen Wochen sei der Wasserstand des Sees abgesenkt worden. „So sind unterhalb der Wasserfläche nun so genannte Luftpolster entstanden, die das Betreten der viel zu dünnen Eisfläche absolut lebensgefährlich machen“, erläutert die Expertin. Der Landkreis habe aufgrund dieser Tatsache bisher auch noch keine Kontrollbohrungen vorgenommen, um die Eisdicke festzustellen.

In den Vorjahren hisste der Landkreis am Seeufer die grüne Flagge immer erst dann, wenn eine Eisdicke von mehr als 15 Zentimetern festgestellt worden war. „Davon sind wir noch weit entfernt“, so Präger.

„Die Schlittschuhe momentan lieber noch im Keller lassen“: Das rät auch Polizeisprecher Thomas Reuter allen kleinen und großen Gifhornern. Minus-Grade in der Nacht und in den frühen Morgenstunden, Plusgrade tagsüber: Eine stabile Eisschicht sei bei der momentanen Wetterlage nicht zu erwarten, rät Reuter dringend davor ab, den Schlosssee und auch andere Gewässer im Kreisgebiet zu betreten. „Erst am Sonntag sind auf dem Dümmer See zwei erwachsene Männer durch die Eisdecke gebrochen“, so Reuter. Ein 46-Jähriger habe sich noch an einem Ast festklammern können, sein 51-jähriger Begleiter musste bis zur Rettung drei Stunden bei Kälte im Eis ausharren und schwebt aufgrund starker Unterkühlung nun in Lebensgefahr.

„Statt auf den Schlosssee gehen lieber um den Schlosssee gehen und das winterliche Ambiente genießen“, lautet der Ratschlag des Gifhorner Polizeisprechers.

ust

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