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Beim Weben sind Knoten unerwünscht

Isenbüttel Beim Weben sind Knoten unerwünscht

Isenbüttel. Aller Anfang ist schwer. Das gilt auch fürs Weben, vor allem beim ersten Versuch auf einem runden Rahmen. Christina Witzkes Vorschlag, den Web- mit dem Kettfaden zu verknoten, stößt bei Silke Schnau auf wenig Gegenliebe: „Knoten sieht man später immer.“

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Mal im Kreis weben: Christina Witzke (vorn) und Paulina Jünemann (Mitte) probieren mit Textildesignerin Silke Schnau aus, was sich da so alles machen lässt.

Quelle: Rudert

Zu zweit sind sie an diesem Nachmittag in der Isenbütteler Textilwerkstatt 37 bei Silke Schnau, Christina Witzke und die Drittklässlerin Paulina Jünemann wollen mal im Kreis weben. Paulina hat sich auch für das Weben von Freundschaftsbändern angemeldet.

Silke Schnau hat die runden Webrahmen selber gebaut: eine Röhre aus fester Pappe in knapp zehn Zentimetern Länge abgeschnitten, dann eine ungerade Zahl Einkerbungen eingeschnitten und den Kettfaden sternförmig aufgezogen. Jetzt überlegt Christina Witzke, wie sie den Anfang so hinbekommt, dass sie den Webfaden nicht gleich wieder aus dem Kettfaden zieht. „Mit einer Schlinge vielleicht?“ Silke Schnau rät auch davon ab und zeigt es bei Paulina: „Das Fadenende einfach lang genug hängen lassen und nur vorsichtig ziehen.“

Die Schülerin hat sich für verschiedene Wolle in Rot-Tönen entschieden. „Rot ist meine Lieblingsfarbe.“ Die Materialien sind bunt gemischt: Ein rot-weißer glatter Faden, eine weiße Wolle mit roten Flusen, eine rote Flausch-Wolle.

Paulina hat Spaß am Handarbeiten. „Ich war auch schon zweimal zum Filzen hier“, sagt sie. Und was sie webt, weiß sie auch schon: „Einen Untersetzer für meine Lieblingstasse.“

Christina Witzke hingegen webt erstmal einfach drauflos. „Was rauskommt, ist egal.“ Sie ist gekommen, um ihre Motorik zu verbessern. „Und hier ist alles Material vorhanden, ich kann rumprobieren, ohne gleich alles kaufen zu müssen.“

tru

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