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Gifhorn Stadt Beim Erixx drohen Warnstreiks
Gifhorn Gifhorn Stadt Beim Erixx drohen Warnstreiks
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08:00 20.07.2018
Tarifverhandlungen bei Erixx: Pendler müssen mit Zugausfällen wegen Warnstreiks rechnen. Quelle: Cagla Canidar
Kreis Gifhorn

Die erste Arbeitskampfmaßnahme gab es Anfang des Monats, als Werkstattmitarbeiter in Uelzen die Arbeit niederlegten. „Die Tarifverhandlungen sind derzeit unterbrochen. Die letzte Verhandlung fand am 21. Juni statt“, sagt Uwe Reitz, Sprecher der Eisenbahn- und Verkehrsgewerkschaft EVG, die für rund 200 Beschäftigte mit dem Unternehmen streitet. „Da wir nicht mehr in der Friedenspflicht sind, ist ein Arbeitskampf jederzeit möglich.“

Warnstreiks werden angekündigt

Mehr will Reitz aus arbeitskampftaktischen Gründen nicht verraten. Nur so viel: In den kommenden Tagen seien keine Warnstreiks geplant. „Wir werden diese immer kurzfristig ankündigen.“

Das verlangt die EVG

Worum geht es? Die EVG verlangt 4,5 Prozent als reine Lohnerhöhung sowie 2,6 Prozent mehr für das so genannte EVG-Wahlmodell, bei dem sich jeder und jede Beschäftigte selber entscheide für mehr Geld, sechs Tage zusätzlichen Urlaub oder Arbeitszeitverkürzung. „Diese EVG-Wahlmodell haben wir zwischenzeitlich in fast 60 Unternehmen in unserem Organisationsgebiet durchgesetzt. Es gibt keinen Grund, warum das bei der Erixx nicht auch der Fall sein sollte.“ Zudem fordert die EVG die Einführung einer arbeitgeberfinanzierten betrieblichen Altersvorsorge und die Aufnahme der Erixx in den Fonds soziale Sicherung.

Die Vorstellungen des Arbeitgebers

„Für die Jahre 2015 bis 2017 konnten wir zwischenzeitlich eine Lohnerhöhung durchsetzen“, sagt Reitz. Bei aktuellen Forderungen gebe es noch „unterschiedliche Sichtweisen hinsichtlich der Einführung“. Der EVG schwebt der 1. Januar 2019 vor. „Beim EVG-Wahlmodell und dem Fonds soziale Sicherung bietet der Arbeitgeber jedoch erst den 1. Januar 2020 an, zur arbeitgeberfinanzierten betrieblichen Altersvorsorge gibt es überhaupt kein Angebot.“

Von Dirk Reitmeister

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