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Bei Taifun-Katastrophe müssen Profis helfen

Gifhorn Bei Taifun-Katastrophe müssen Profis helfen

Die katastrophalen Auswirkungen des Taifuns Haiyan auf den Philippinen erschüttern auch viele Gifhorner. Institutionen im Landkreis rufen zu Spenden auf, starten aber - noch - keine eigenen Aktionen.

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Ein Fall für Profis: Institutionen aus dem Kreis Gifhorn rufen zu Spenden für Opfer des Taifuns auf, starten selbst aber keine konkreten Aktionen.

Quelle: Mast Irham

Das Bistum Hildesheim will beim Aufbau kleiner christlicher Gemeinschaften von den Philippinen lernen: Dazu ist eine Abordnung gerade in der Nähe von Manila, um sich von der Arbeit vor Ort ein Bild zu machen - und nun hängen sie dort fest, berichtet Martin Wrasmann. „Gott sei Dank ist ihnen nichts passiert“, sagt der Pastoralreferent der Gifhorner St.-Altfrid-Gemeinde, der täglichen E-Mail-Kontakt mit seinen Kollegen hält.

Hauptsorge seien Plünderungen sowie Trauer und Ängste jener, die um Angehörige besorgt sind. „Wir rufen in den Gottesdiensten zu Spenden auf“, kündigt Wrasmann an. Aktionen überlasse Altfrid Caritas und Maltesern. „Es ist wichtig, dass das Profis machen, die Leute vor Ort haben.“

Auch im evangelischen Kirchenkreis sei noch nichts geplant, sagt Diakonie-Beauftragter Pastor Heinz-Dieter Freese aus Neudorf-Platendorf. „Die Frage ist zurzeit, wie die Hilfe zu den Menschen kommt.“ Er sei sich aber sicher, dass viele Gemeindeglieder individuell spenden werden.

Theoretisch könnten Gifhorner THW-Spezialisten mit ihrer Elektroversorgung eingreifen, sagt Vize-Ortsbeauftragter Olaf Daratha. „Ich glaube nicht, dass wir zum Einsatz kommen.“ Auch Roland Strehmel vom DRK-Kreisverband hält es für unwahrscheinlich, dass Gifhorner Bereitschaften gerufen werden. Da seien zuerst größere Kreisverbände gefragt.

rtm

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