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Bei Roth brennt‘s: Übung in Isenbüttel

Isenbüttel Bei Roth brennt‘s: Übung in Isenbüttel

Isenbüttel . Großalarm für Isenbüttels Feuerwehren beim Caterer Roth gestern Abend im Gewerbegebiet: Dort brannte eine Lagerhalle, sechs Mitarbeiter wurden vermisst, und eine Partygesellschaft war aus der Eventhalle zu evakuieren – das sah die umfangreiche Übung vor.

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Großübung bei Roth in Isenbüttel: 123 Feuerwehrleute aus der Samtgemeinde übten das Löschen und das Evakuieren von Partygästen – die sich nicht retten lassen wollten.

Quelle: Uhmeyer

„So eine geile Party hier!“ Gleich mehrere Feuerwehrmänner müssen den etwas widerborstigen jungen Mann vom Gelände tragen. Ein anderer rennt gleich wieder zurück in Richtung Einsatzort. Evakuieren ist nicht immer einfach, stellen die Einsatzkräfte fest. „Wir sollen es Euch ja ein bisschen schwer machen“, begründet ein weiterer Partygast – alle 16 werden von Rötgesbüttler Feuerwehrleuten gemimt – seinen „Rettern“.

Opfer handeln nicht immer rational, erläutert David Khorshidi von der Pressestelle der Feuerwehr. „Im Schock machen Menschen Sachen, die sie sonst nie tun würden.“ Nicht nur das galt es gestern Abend zu üben. Weil der Brand im Lagerraum sich laut Drehbuch zu einem Vollbrand entwickelt, müssen 1200 Meter Wegstrecke Schlauch verlegt werden, erläutert Björn Kölsch, stellvertretender Gemeindebrandmeister, das Szenario. Er wollte möglichst alle Feuerwehren beschäftigen.

Das hat erst nicht ganz geklappt, Wasbüttel wurde zu spät alarmiert. Dadurch waren am Anfang nicht alle vier Züge komplett. Das neue Zugsystem müsse sich eben einspielen, auch dafür sei die Übung da. Ansonsten zog Kölsch ein positives Fazit. Der Einsatzleitwagen sei als erstes Fahrzeug nach sechs Minuten vor Ort gewesen, der erste komplette Zug nach 15 Minuten. „Vorgabe erfüllt.“ 123 Feuerwehrleute waren im Einsatz, 15 von ihnen unter Atemschutz. Die starke Manpower, räumt er ein, sei auch der günstigen Alarmzeit 18 Uhr geschuldet.

rtm

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