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Gifhorn Stadt Bei Krötenwanderung hilft nur Tempo 30
Gifhorn Gifhorn Stadt Bei Krötenwanderung hilft nur Tempo 30
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06:40 16.03.2018
Krötenwanderung im Kreis Gifhorn: Der Nabu sucht Helfer für Aufbau und Betreuung von Schutzzäunen – und fordert Autofahrer auf, vorsichtig zu fahren. Quelle: dpa (Archiv)
Landkreis Gifhorn

Zudem bittet der Nabu-Kreisverband Autofahrer, auf den Wanderstrecken der Amphibien maximal mit Tempo 30 zu fahren. Denn wie Professor Dietrich Hummel vom Institut für Strömungsmechanik der TU Braunschweig herausfand, ist es der Strömungsdruck der Autos auf die Fahrbahn, der die Amphibien tötet. Bei höherer Geschwindigkeit erzeugen Fahrzeuge einen so hohen Luftdruck, dass die inneren Organe von Fröschen, Kröten und Molchen platzen und die Tiere qualvoll verenden. Slalomfahren ist deshalb auch keine Lösung. Darüber hinaus werden jährlich zahlreiche Tiere von Autos überrollt.

Nehmen Autofahrer mehr Rücksicht, wird auch der Einsatz der Helfer weniger gefährlich. Im Landkreis Gifhorn werden jedes Jahr Amphibienschutzzäune errichtet, die von wenigen ehrenamtlichen Helfern betreut werden. Sie nehmen Kröten und Frösche aus den Sammeleimern und tragen sie sicher über die Straßen. Die Ehrenamtlichen sind vor allem in den Abend- und frühen Morgenstunden unterwegs. Dabei müssen sie häufig die Straßen überqueren. Deshalb sollten Autofahrer besonders in der Dunkelheit auf Warnschilder, Tempolimits und Umleitungen achten.

Ehrenamtliche Helfer sind auch im Kreis Gifhorn gefragt. Der Nabu sucht daher Naturschützer, die Krötenschutzzäune in Ummern, Bokensdorf, Calberlah, Abbesbüttel, Neubrück und Warmbüttel aufbauen oder betreuen. Wer Interesse hat, meldet sich am besten per Email unter info@nabu-gifhorn.de oder unter Tel. 05373-4361.

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