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Bei Inklusion läuft noch nicht alles rund

Kreis Gifhorn Bei Inklusion läuft noch nicht alles rund

Kreis Gifhorn. Behinderte Schüler in Regelschulen: Auch im Kreis Gifhorn läuft die Inklusion an. Doch ganz neu ist das für viele Schulen gar nicht. Sorge bereiten ihnen die Gruppe jener Schüler mit sozial-emotionalem Förderbedarf und die Personalausstattung.

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Behinderte in die Klassen integrieren: „Schulen müssen mit Personal ausgestattet werden.“

Bei Hörgeschädigten und Rollstuhlfahrern habe es Inklusion schon immer gegeben, sagt Martin Hille vom Gymnasium Hankensbüttel. Sorgen bereiten ihm Schüler mit sozial-emotionalem Förderbedarf, von denen er nicht wisse, wie viele es gebe. Denn oft gebe es keine Diagnose. Was ihn noch mehr wurmt: Er bekomme keine Sozialpädagogen, die sich mit diesen Schülern speziell befassen.

„Die Schulen müssen mit Personal ausgestattet werden.“ Mit dieser Forderung steht Hille nicht allein. Auch Oliver Buchleither von der Albert-Schweitzer-Schule in Gifhorn hat jüngst darauf hingewiesen. Seine Schule hat zwölf der 25 Inklusionsschüler an städtischen Schulen. Die nächst größere ist die Adam-Riese-Schule mit fünf.

Das Otto-Hahn-Gymnasium meldet derzeit keine, das Philipp-Melanchthon-Gymnasium in Meine vier, die so gut integriert seien, dass ihre Benachteiligung nicht auffalle. Auch fürs Humboldt-Gymnasium ist Inklusion nichts Neues, sagt stellvertretende Rektorin Claudia Gerhardy. Dort hätten schon Hörgeschädigte ihr Abi gemacht und im vorigen Jahr eine Rollstuhlfahrerin. Nun sei zum ersten Mal ein Autist im fünften Jahrgang. „Da arbeiten wir mit der Pestalozzi-Schule zusammen.“ Die schicke Fachleute ins HG.

Für beide Gesamtschulen meldet der Landkreis „insgesamt elf Schüler und Schülerinnen mit festgestelltem Bedarf an sonderpädagogischer Unterstützung“.

rtm

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