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Gifhorn Stadt Behörde gegen Praktikum: Firmen-Chef ist sauer
Gifhorn Gifhorn Stadt Behörde gegen Praktikum: Firmen-Chef ist sauer
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23:00 23.03.2017
Kein Verständnis für die Haltung des Arbeitsamts: Bernd Rogalksi hätte Vetim Berisha gerne ein Praktikum absolvieren lassen, um ihn danach auszubilden. Quelle: Sebastian Preuß
Gifhorn

Über einen Freund sei der Kontakt zu dem 22-Jährigen zustande gekommen, berichtet der Ingenieur, der in seinem Betrieb seit 25 Jahren ausbildet. „Er hat sich bei mir vorgestellt - die Chemie hat sofort gestimmt“, hatte Rogalski schon nach ein paar Minuten einen positiven Eindruck von dem Gifhorner, der nach seinem Realschulabschluss zunächst Versicherungs- und Finanzkaufmann gelernt hat.

„Voraussetzung für eine Einstellung ist ein dreitägiges Praktikum - so kann Vetim meinen Betrieb kennenlernen und ich kann sehen, ob er zu unserem Unternehmen passt“, erläutert Rogalski, der alle seine Auszubildenden bisher aus dem „Praktikanten-Pool“ rekrutiert hat.

„Erst hat das Arbeitsamt mir gesagt, dass so ein Praktium kein Problem ist - nach zwei Stunden gab‘s jedoch einen weiteren Anruf der Behörde, im dem mir ein Sachbearbeiter mitgeteilt hat, dass ein solches Praktikum nicht möglich sei“, erklärt der 22-Jährige. Bei einem Praktikum handele es sich um keine sozialversicherungspflichtige Anstellung, zudem gebe es freie Stellen als Versicherungskaufmann, argumentierte die Behörde.

„Das kann doch nicht wahr sein - gerade im Hinblick auf den Facharbeitermangel ist diese Haltung des Arbeitsamtes absolut nicht nachvollziehbar“, ärgert sich Rogalski. Der 22-Jährige möchte aus der Arbeitslosigkeit eine neue Berufskarriere starten und die Behörde demotiviert ihn“, kann es der Firmenchef nicht verstehen.

ust

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