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Behandlungsfehler am Gifhorner Klinikum?

Gifhorn Behandlungsfehler am Gifhorner Klinikum?

„Meine Frau wäre fast gestorben“, wirft ein 61-jähriger Sassenburger (Name der Redaktion bekannt) dem Klinikum Behandlungsfehler vor. Seine Ehefrau (56) sei nach mehrtägigem Krankenhausaufenthalt trotz starker Schulterschmerzen mit der Diagnose Rheuma entlassen worden.

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Mediziner in der Kritik: Ein Sassenburger wirft dem Gifhorner Klinikum einen Behandlungsfehler vor.

Quelle: Archiv

Eine großflächige Vereiterung der Schulter habe erst ein niedergelassener Facharzt erkannt. Eine Not-OP in Braunschweig habe der krebskranken 56-Jährigen das Leben gerettet, so ihr Mann.

Nach einer Krebsdiagnose im Jahr 2012 mussten der Sassenburgerin 2013 im Brustzentrum des Gifhorner Klinikums beide Brüste abgenommen werden, schildert der 61-Jährige die Krankengeschichte seiner Frau. Am 19. Dezember - dem Hochzeitstag des Paares - war ein Restaurant-Besuch geplant. „Dazu kam es nicht, denn bei meiner Frau traten großflächig rote Flecken auf der Haut auf, zudem hatte sie starke Schulterschmerzen.“

Nach einem Besuch beim Hausarzt rief der 61-Jährige nur einen Tag später den Notarzt für seine Frau. Sie sei sofort ins Klinikum eingewiesen worden. Auf Grund der bevorstehenden Feiertage und des Jahreswechsels habe seine Ehefrau jedoch kaum einen Arzt zu Gesicht bekommen. „Die Schmerzen ist sie nicht losgeworden - am 6. Januar ist sie mit der Diagnose Rheuma nach Hause geschickt worden“, so der Sassenburger.

Noch am selben Tag habe ein Rheumatologe nach einer Ultraschall-Untersuchung den großen Eiterherd entdeckt. „Es war lebensbedrohlich - meine Frau wurde nur wenige Stunden später im Krankenhaus Melverode operiert“, hält der 61-Jährige dem Klinikum vor, seine Frau nicht vernünftig untersucht und versorgt zu haben.

„Wir sind verpflichtet, Persönlichkeitsrechte unserer Patienten zu schützen“, lehnte Beate Bergmann vom Klinikum eine Stellungnahme zu den Vorwürfen ab und verwies auf die ärztliche Schweigepflicht. Der Chefarzt werde jedoch das Gespräch mit den Betroffenen suchen, sagt Bergmann.

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