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Gifhorn Stadt Bauvorhaben bald unmöglich?
Gifhorn Gifhorn Stadt Bauvorhaben bald unmöglich?
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00:16 28.10.2013
Sport- und Freizeitstätte: Die Vereine machten den Umbau erst möglich. Künftig gibt‘s dafür keine Mittel mehr. Quelle: Ron Niebuhr (Archiv)
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„Damit ist die Umsetzung solcher Projekte wie der Triangeler Sport- und Freizeitstätte, die durch Sportler und Schützen umgebaut wurde, nicht mehr realisierbar“, sagt Heider. Die Bezuschussung der freiwilligen Leistungen werde auf null reduziert. Gleichzeitig soll der reguläre Zuschuss von 20 auf 30 Prozent steigen. Doch das sei bei weitem kein Ausgleich, so Heider - selbst wenn die Kommunen, die bei solchen Bauvorhaben ebenfalls mit 20 Prozent dabei seien, ihre Mittel auf 30 Prozent erhöhten.

Ganz konkret könnte es in der Sassenburg schon bald werden: In Westerbeck ist die Umwandlung der Sportplätze in Bauland geplant. Damit würde das alte SV-Heim ebenfalls verschwinden. Ein neues müsste her. „Die Vereine werden die Mehrkosten nicht mehr tragen können“, stellt Heider fest. „Von ihren ehrenamtlichen Arbeitsstunden haben doch die Vereine bisher gelebt. Das ist sehr frustrierend.“

Mehrere Landtagsabgeordnete haben auf Heiders Anfrage bereits abgewunken - auf Entscheidungen des Landessportbundes hätten sie keinen Einfluss. „Über die Sache wird aber noch zu diskutieren sein“, zeigt sie sich kämpferisch.

cha

Gifhorn. Gifhorns Tafel stößt an ihre Kapazitätsgrenzen. Sie versorgt inzwischen regelmäßig 1948 Arme aus der Region. „Die Lebensmittel werden knapp“, sagt Tafel-Chefin Edeltraud Sack. Immer mehr Asylbewerber würden das Tafelangebot nutzen. „Dabei gibt es unüberwindbare Sprachprobleme“, hat Sack bisher vergeblich um Unterstützung beim Kreis gebeten.

25.10.2013

Allerbüttel. Kein Wunder, dass die Allerbütteler Angst bekommen: Nicht nur, dass ihr Dorf als Ausweichstrecke für die gesperrte L 292 missbraucht wird. Jetzt kamen nämlich auch noch Halteverbotsschilder hinzu, um Platz für Busse zu machen. Doch der Nebeneffekt ist fatal: Freie Bahn haben nun nämlich auch jene Autofahrer, die Stoßstange an Stoßstange mit mehr als 70 Sachen durch die Tempo-30-Zone brettern.

25.10.2013

Lessien. Als im Oktober 1813 französische Truppen die Völkerschlacht bei Leipzig gegen Russland, Preußen, Österreich und Schweden verloren, wurde das Ende der napoleonischen Herrschaft über Europa eingeläutet. Zeugnisse dieser Schlacht finden sich auch im Kreis Gifhorn. Zwei davon hat Heimatforscher Winfried Rolke bei sich zuhause in Lessien: eine Kanonenkugel und einen Säbel.

28.10.2013
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