Volltextsuche über das Angebot:

10 ° / 6 ° Sprühregen

Navigation:
Baustart: Ab jetzt ist die B 4 gesperrt

Gifhorn Baustart: Ab jetzt ist die B 4 gesperrt

Gifhorn. Nun ist es so weit: Seit Montag, 12 Uhr, ist die B 4 bei Gifhorn komplett dicht. Der eigentliche Abriss der maroden Brücke über der Celler Straße beginnt in drei Wochen. Bis dahin gibt es noch viel zu tun.

Voriger Artikel
Anspruchsvolles Konzert mit Barock und Jazz
Nächster Artikel
Balken sollen Alter der Heller-Quelle verraten

Die Zufahrt in Richtung Süden machte den Anfang: Seit 9 Uhr war kein Abbiegen mehr von der B 188, ab 12 Uhr war die B 4 komplett gesperrt.

Quelle: Photowerk (mpu)

Auf der B 4 sind nur noch Baufahrzeuge unterwegs. Schwere Bagger sind dort aufgestellt, wo wenige Stunden zuvor noch der reguläre Verkehr lief. Als erstes wurde die Westumgehung am Bundesstraßenkreuz abgeriegelt: Seit 9.10 Uhr kam keiner mehr von der B 188 auf die B 4 in Fahrtrichtung Süden. Ab 12 Uhr war die Westumgehung dann voll gesperrt.

Strom- und Wasseranschlüsse herrichten, Baumaterial heran schaffen: „Wir richten jetzt die Baustelle ein“, erläuterte Michael Peuke von der Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr die Aufgaben bis zum eigentlichen Abriss. Auf einer brach liegenden Fläche nördlich der Celler Straße und westlich der Brücke stehen nun die Baucontainer der Firma. Auch auf der B 4 werden Baumaterial gelagert und Fahrzeuge bewegt.

In den kommenden Tagen wird die Baufirma laut Peuke damit befasst sein, Schutzplanken und Geländer an der B 4 zu demontieren. Auch die alten Lärmschutzwände müssen weg. Ebenso ist der Fahrbahnbelag auf der Brücke vor dem Abriss des Bauwerks zu entfernen.

Dieser ist für die Zeit vom Montag, 20. Oktober, bis Samstag, 25. Oktober, vorgesehen. Um durch die Verzögerung bei der Vergabe wieder aufzuholen, soll in dieser Zeit erledigt werden, was ursprünglich für sieben Wochen geplant war. Peuke kündigt dafür den gleichzeitigen Einsatz möglichst vieler Geräte auf engstem Raum an.

Zäh in Gifhorn, flüssig drum herum

Nun gilt, was Anwohner und Autofahrer skeptisch erwarteten: Die B 4 in Gifhorn ist gesperrt, der Verkehr sucht neue Wege.

„Viele werden ihrem Navi folgen.“ Und das werde über die Celler Straße nach Gifhorn rein leiten und nicht um die Stadt herum, glaubt Marcel Schütz. Der Anwohner und seine Partnerin Stefanie Müller haben ihre Tour mit Schäferhündin Jinks am Morgen zur Brücke des Wilscher Wegs über die B 4 gelegt. Sie wollen sehen, wie die gesperrt wird. Doch noch rollen Lastwagen um Lastwagen, Auto um Auto unter der Brücke. Sie hätten drei Stunden warten müssen. Der 35-Jährige macht sich auch auf Bauverzögerungen gefasst. Irgendwas komme bestimmt dazwischen.

Am Nachmittag müssen sich die Umleitungen zum ersten Mal bewähren. Die AZ macht den Test. 16.17 Uhr: Nach zwei Rotphasen geht es am Christinenstift von der Innenstadt auf die B 188, an der Ettenbütteler Kreuzung um 16.26 Uhr ohne Verzögerung nach links in Richtung Leiferde. Auch in Leiferde stockt der Umleitungsverkehr nicht. Dafür steht der Gegenverkehr um 16.31 Uhr von der nun Ampel regulierten Kreuzung bis zum Strohballenhaus. Auch auf der Umleitung nach Norden über Isenbüttel, Tangente und Dragenkreuzung läuft es zügig.

Offenbar spielt sich die tatsächlich genutzte Umleitung in der Stadt ab. Auf der Celler Straße staut sich um 17.02 Uhr der Gegenverkehr vom Weinberg bis zur Stadthalle. Auch auf der Allerstraße ist der Verkehr zäh.

Die Umleitungen

Voraussichtlich 15 Monate lang wird die B 4 wegen des Abrisses der maroden Brücke über der Celler Straße in Gifhorn voll gesperrt. Dann soll die erste der neuen Doppelbrücke stehen und den Verkehr mit jeweils einer Fahrspur pro Richtung wieder aufnehmen. Bis dahin gilt eine Vollsperrung mit zwei Umleitungen.

Der Verkehr von Norden kommend in Fahrtrichtung Braunschweig wird ab dem Bundesstraßenkreuz über die B 188, Leiferde, Ribbesbüttel und zur B 4 bei Ausbüttel geführt. Dazu hat die Landesbehörde an drei wichtigen Punkten provisorische Ampeln errichtet. Denn der starke Verkehr von der B 4 hätte sowohl am Bundesstraßenkreuz, als auch an der Ettenbütteler Kreuzung (B 188) und an der Kreuzung in der Leiferder Ortsmitte Vorfahrt beziehungsweise als Linksabbieger Vorrecht zu gewähren – und würde zum Erliegen kommen.

Der Verkehr von Süden kommend in Fahrtrichtung Uelzen wird ab dem Abzweig B 4/Alte B 4 über Isenbüttel, Tangente, Dragenkreuzung und B 188 zum Bundesstraßenkreuz geführt. Dafür hat die Landesbehörde eine Rechtsabbiegespur auf der Alten B 4 am Abzweig nach Isenbüttel gebaut und die Linksabbiegespur auf der Moorstraße zur Tangente per Markierung verlängert, damit der starke B-4-Verkehr besser abfließen kann.

rtm

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Nussknacker in der Stadthalle

Hier lesen Sie die Sonderveröffentlichungen von AZ und WAZ zu vielen interessanten Themen. mehr

Chefredakteur Dirk Borth im Freitags-Talk auf Radio21

Dirk Borth, der Chefredakteur der Aller-Zeitung und der Wolfsburger Allgemeinen ist jetzt jeden Freitag um 16.30 Uhr bei Radio21 zu hören. "Borth im Radio" - aktuelle Kommentare aus der Region. mehr

Haben Sie Angst vor der Vogelgrippe?

Was ist los in Gifhorn?

Welche Veranstaltungen gibt es in Wolfsburg, Gifhorn und Umgebung? In unserer Datenbank finden Sie alle Infos. mehr

Ihre Tageszeitung auf dem Tablet lesen: Wir haben die besten Geräte, das passende Zubehör und tolle Angebote! Lassen Sie sich jetzt unverbindlich im AZ/WAZ Media Store beraten. mehr