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Baupfusch ist Problem für Schul- und Vereinssport

Sportzentrum Nord Baupfusch ist Problem für Schul- und Vereinssport

Im Norden nichts Neues: Immer noch ist unklar, wie es mit dem Baupfusch am Sportzentrum Nord in Gamsen weiter geht. Seit Sommer 2016 stehen nur zwei der drei Felder zur Verfügung – für die Nutzer ein echtes Problem.

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Engpass: Viele Sportler nutzen das Sportzentrum Nord – aktuell ist das aber nur eingeschränkt möglich.

Quelle: Archiv

Gamsen. Kostet die Anfahrt vom Humboldt-Gymnasium schon etwa ein Drittel der Sportdoppelstunde, steht jetzt seit anderthalb Jahren nicht einmal die volle Hallenkapazität zur Verfügung, sagt Schulleiterin Brigitte Gorke. „Wir sind dadurch eingeschränkt.“ Das sagt auch Carola Wildner vom Stadtelternrat. „Für das HG ist das ein Problem.“ Die Sporthallen-Kapazitäten in der Stadt seien überhaupt zu knapp bemessen – auch mit einer voll nutzbaren Halle in Gamsen. „Für den Ganztag bleiben keine Hallenzeiten mehr übrig.“

„Halle ist ausgebucht“

Vormittags und Mittags haben die Schulen ihre Last, am Nachmittag und Abend sowie am Wochenende die Vereine. Irgendwie bekomme man es mit den Punktspielen beim Volleyball noch hin, sagt Detlev Hermann vom MTV Gamsen. Zumindest bei den Damen- und Herrenmannschaften. „Bei den Jugendmannschaften sieht das etwas anders aus. Da haben wir großen Zulauf.“ Und damit Raumbedarf.

„Die Halle ist ausgebucht“, sagt auch Ingo Düsterhöft vom SSV Kästorf, der im sechs Jahre alten Sportzentrum Nord zahlreiche Angebote hat – vom Zumba über das Kinderturnen mit etwa 170 Mädchen und Jungen bis hin zum Eltern-Kinder-Turnen mit allein 45 Kindern. „Wir bräuchten auch das letzte Drittel. Wir haben Ideen, können sie aber nicht umsetzen.“ Einige Übungsleiter weichen ihm zufolge schon auf Termine am Sonntagabend aus.

Auf Dauer nicht tragbar

Hermann und Düsterhöft kreiden das nicht der Stadt an, mit der die Vereine in ständigem Kontakt seien. „Die kann auch nichts dafür“, sagt der Gamsener. „Wir müssen momentan mit der Situation leben.“ Für Düsterhöft ist die Situation dennoch „auf Dauer nicht mehr tragbar“.

Das Rathaus wartet im Rechtsstreit vor dem Landgericht Lüneburg immer noch auf eine Einschätzung von Experten zur Feuchtigkeit im Hallen-Fußboden, die vor einem Jahr erfragt wurde: „Wir bedauern sehr, dass noch kein Gutachten vorliegt. Die Gründe dafür hat die Stadt nicht zu vertreten“, sagt Bürgermeister Matthias Nerlich. „Wir sind dabei, diese Frage mit dem zuständigen Gericht zu klären.“

Von Dirk Reitmeister

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