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Baumängel: Stillstand auf Polizeibaustelle

Gifhorn Baumängel: Stillstand auf Polizeibaustelle

Gifhorn. Nichts geht mehr auf der Baustelle der Gifhorner Polizei: Die Arbeiten für den 6,3 Millionen Euro teuren Neubau - er entsteht hinter dem jetzigen Inspektionsgebäude direkt am Allerufer - sind zum Stillstand gekommen. Festgestellte Baumängel sollen nach AZ-Informationen der Grund sein. Der für Herbst 2017 geplante Fertigstellungstermin kann deshalb möglicherweise nicht gehalten werden.

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Stillstand: Seit rund drei Wochen ruhen die Arbeiten auf der Baustelle hinter der Polizei.

Quelle: Cagla Canidar

Seit drei Wochen tut sich auf dem 2300 Quadratmeter großen Bau-Areal nichts mehr. Bauarbeiter sind abgerückt, der große Kran steht zurzeit ungenutzt neben verschlossenen Baucontainern herum.

Erhebliche Mängel am Fundament sollen zur Verhängung eines Baustopps geführt haben. Wann es weiter geht, steht in den Sternen. Möglicherweise muss erst ein Gutachter hinzugezogen werden, um die Schäden zu konkretisieren und anschließend ein Urteil abzugeben.

Schlimmstes Szenario: Das Fundament muss raus - erst nach einer neuen Ausschreibung kann weiter gearbeitet werden. Da der Winter vor der Tür steht, könnten die Arbeiten unter Umständen erst im kommenden Frühjahr wieder starten.

Thomas Reglitzki, stellvertretender Leiter des Staatlichen Baumanagements in Braunschweig, wollte sich zu den Problemen auf der Gifhorner Polizei-Baustelle nicht äußern. Er verwies auf seine Chefin Renate Müller-Steinweg, die sich zurzeit allerdings im Urlaub befände.

Zum Spatenstich für das neue Gebäude, das nach Fertigstellung 90 zusätzliche Büro-Arbeitsplätze bieten soll, kam im Herbst 2015 sogar Niedersachsens Innenminister Boris Pistorius nach Gifhorn (AZ berichtete). Damals ging die Polizei noch davon aus, dass das Gebäude im Spätsommer 2017 bezugsfertig ist.

ust

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