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Gifhorn Stadt Bauern beklagen Verunglimpfungen und Mobbing
Gifhorn Gifhorn Stadt Bauern beklagen Verunglimpfungen und Mobbing
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00:24 22.05.2015
Landvolktag in Gifhorn: Mehr als 150 Teilnehmer waren bei der Veranstaltung des Kreisverbandes Gifhorn-Wolfsburg in der Stadthalle dabei. Dabei wurde auch das Bild der Landwirte in der Öffentlichkeit thematisiert. Quelle: Photowerk (cc)
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„Mit schwierigen wirtschaftlichen Verhältnissen haben wir Bauern schon immer zu tun gehabt“, sagte Kreislandwirt Joachim Zeidler. Doch inzwischen würden Landwirte immer mehr als Tierquäler und Umweltverpester verunglimpft und ihre Kinder in der Schule gemobbt. „Viele Landwirte fürchten sich vor der sozialen Isolation.“ Aus diesem Grund eröffnete ein Werbefilm über den Berufsstand Landwirt den Landvolktag.

Der Kreisverband des Landvolks zählte 2014 1967 Mitglieder. Das sind zwei Prozent weniger als noch ein Jahr zuvor. Landfrauen-Kreisvorsitzende Ilsemarie Dralle berichtete, dass es immer schwieriger werde, junge Frauen zu gewinnen. Die seien in Beruf und Familie stark eingespannt.

Gifhorns Landrat Dr. Andreas Ebel bekannte sich zur Landwirtschaft. „Alle Landwirte machen einen hervorragenden Job.“ Wolfsburgs Bürgermeisterin Elke Braun warb um Verständnis für Wolfsburgs Wachstum bei Wohnraum und Gewerbeflächen. „Landwirtschaftliche Flächen werden verloren gehen.“ Wolfsburg habe 6000 Wohnungssuchende auf der Warteliste.

Über Zukunftsaussichten berichtete Dr. Christian Schmidt, Geschäftsführer der Marketinggesellschaft der niedersächsischen Land- und Ernährungswirtschaft, in seinem Referat „Regional - national - global - Perspektiven für die Märkte von morgen“. Geehrt wurden Ulrich Lücke (silberne Ehrennadel für Verdienste als Ortsvereinsvorsitzender in Heiligendorf von 2001 bis 2014) sowie für Betriebszugehörigkeiten beim Kreisverband Lothar Wolff (36 Jahre), Joachim Schulz (40 Jahre) und Sonja Alpers (25 Jahre).

rtm

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