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Bau-Boom: Gemeinde sucht neues Bauland

Meine Bau-Boom: Gemeinde sucht neues Bauland

Meine . Bau-Boom: In sechs Wochen waren alle Grundstücke im Baugebiet an der Heidekoppel im Norden von Meine verkauft. „Das dauert sonst bis zu fünf Jahre“, so Reinhard Frank von der Verwaltung. Für die Politik stellt sich nun die Frage, wie viel Wachstum gesund für den Ort ist - und wo noch Platz für neue Häuser bleibt.

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„Nördlich Kuhweg III“: 50 Bauherren ziehen im Baugebiet im Norden von Meine derzeit ihre Häuser hoch. In Rekordzeit waren die Grundstücke verkauft.

„Wir sind ausverkauft“, sagte Bürgermeisterin Ines Kielhorn im August auf der Sitzung des Planungsausschusses. Rund 100 Bauvoranfragen liegen im Gemeindebüro - und für ein Baugebiet in Bechtsbüttel laufen derzeit noch die Verhandlungen mit den Landeigentümern.

Die Politiker beauftragten die Verwaltung, Flächen für neues Bauland im Ort Meine vorzuschlagen. Es gab auch kritische Stimmen. Mitglieder der CDU mahnten, Baulücken im Ort zu schließen. Und die Grünen hatten Bedenken, immer mehr Landschaft zu bebauen.

„Meine verkraftet den Bau-Boom. Wir haben gute Verkehrsanbindungen, den Bahnhof und viele Einkaufsmöglichkeiten. Aber eine gewisse Gelassenheit ist wichtig, um die Auswirkungen auf die Infrastruktur zu beobachten“, so Frank. Nach dem Entwicklungskonzept der Gemeinde gibt es Raum für neues Bauland im Norden, Nordosten und Südosten. Denn im Westen grenzt der Ort Meine bereits an die Gemarkung Vordorf, im Nordwesten soll die B-4-Umgehung gebaut werden.

Derzeit erarbeitet die Verwaltung Vorschläge, vier bis fünf Flächen sind in der engeren Auswahl. „Wir prüfen, ob die Eigentümer bereit sind, Land zu verkaufen“, so Frank. Unter anderem muss die Topographie des Geländes berücksichtigt werden für die Planung der Entwässerung. Vom politischen Beschluss über den Kauf der Flächen, die Planung und Erschließung dauere es etwa ein Jahr, schätzt Frank.

co

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