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Bankdaten ausgespäht: Duo sitzt in U-Haft

Gifhorn Bankdaten ausgespäht: Duo sitzt in U-Haft

Sie spähten Daten von rund 1000 Bankkunden aus und waren auch im Landkreis Gifhorn sowie in Heiligendorf aktiv - nach Ermittlungen der Gifhorner Polizei konnten die beiden Tatverdächtigen nun in Hannover verhaftet werden.

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Duo verhaftet: In großem Stil spähten die Täter Bankdaten aus - im Kreis Gifhorn und in Heiligendorf.

Quelle: kris finn

Sie verursachten Schaden in Höhe von rund 200.000 Euro.

Skimming nennt sich das Ausspähen der Bankdaten durch Manipulation von Geldautomaten. Nach einer solchen Manipulation in einer Filiale in Heiligendorf - hier blieben die Täter erfolglos - kamen die Ermittler den Beiden auf die Spur.

Auch eine Sparkassen-Filiale in Groß Schwülper suchten die beiden in Hannover lebenden Männer für ihre Taten aus. Hier bemerkte Anfang September eine aufmerksame Mitarbeiterin an einem Montagmorgen, dass etwas mit dem Geldautoamten nicht stimmte. Damit lag sie goldrichtig: Der Automat war in der Tat technisch so verändert, dass bereits von 250 Kunden Daten ausspioniert worden waren.

In einem Wettlauf mit den Tätern konnten alle betreffenden Karten bis zum Nachmittag gesperrt werden. Dennoch hatten die Täter bis dahin bereits 63.000 Euro in Südosteuropa mit Kartendubletten erbeutet.

Spezialisten der Gifhorner Polizei erkannten dabei Ähnlichkeiten mit weiteren Taten in Niedersachsen und Nordrhein-Westfalen. Hierbei belief sich der entstandene Schaden auf 138.000 Euro.

Die Spur führte schließlich zu einem Südosteuropäer (31) und einem 20-jährigen Mittäter. Bei ihnen fanden Mitarbeiter des Landeskriminalamtes Anfang Oktober auch technische Gerätschaften, die Skimming ermöglichen. Aktuell geht die Polizei davon aus, dass mindestens 1000 Bankkartendaten ausgespäht wurden.

Gegen das Duo ist Haftbefehl erlassen. Angaben zu den Tatvorwürfen machten Beide bislang noch nicht.

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