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Bande hält Polizei in Atem: Schon 38 Räder gestohlen

Gifhorn Bande hält Polizei in Atem: Schon 38 Räder gestohlen

Sie haben es auf gut ausgestattete Trekking- und Mountain-Bikes sowie Marken-Rennräder abgesehen: Seit Wochen hält ein Bande von Fahrraddieben Gifhorns Polizei in Atem. Beute machen die Ganoven auf den Grundstücken der Rad-Eigentümer: Abstellräume und Schuppen werden dreist aufgebrochen. Mehrere Tausend Euro beträgt der Schaden.

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Absatzmarkt Osteuropa: Immer mehr hochwertige Räder werden im Kreis geklaut. Eine Bande bereitet der Polizei Kopfzerbrechen.

Quelle: Archiv

Vom 1. Juni bis 31. Juli verschwanden im Kreisgebiet 120 Fahrräder spurlos. „38 davon gehen auf das Konto der Radklau-Bande“, weiß Hauptkommissar Andreas Sosniak von der Analysestelle der Kripo. Die gestohlenen Räder hatten die Eigentümer unter anderem in Garagen oder unter Carports abgestellt. „Die Tatorte wurden vorher ausbaldowert“, steht für Sosniak fest.

Vielfach seien die hochwertigen Räder jedoch nicht ausreichend gesichert gewesen. „Ohne Schloss haben die Täter ein leichtes Spiel“, ergänzt Polizeisprecher Thomas Reuter.

Mit der beginnenden Ferienzeit würden die Raddiebstähle weiter zunehmen, so Reuter. „Geklaut wird dann vor Freibädern, an Badeseen und auch an Bahnhöfen“, erläutert der Hauptkommissar.

2013 gab es im Kreis 453 gestohlene Räder. „Diese Zahl werden wir 2014 vermutlich toppen“, so Sosniak. 247 gestohlene Räder gab es in diesem Jahr allein von Januar bis Juni - 202 waren es im Vorjahr. Der deutliche Anstieg geht auf das Treiben der Diebesbande zurück.

„Der Markt für die gestohlenen Räder - sie werden in Transportern abgefahren - ist da“, sagt Polizeisprecher Thomas Reuter. Die Beute werde vermutlich in Osteuropa zu Geld gemacht. Um den Ganoven auf die Schliche zu kommen, bittet die Polizei, Tel. 05371-9800 , um Hinweise.

ust

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