Volltextsuche über das Angebot:

11 ° / 6 ° wolkig

Navigation:
Balken sollen Alter der Heller-Quelle verraten

Gifhorn Balken sollen Alter der Heller-Quelle verraten

Gifhorn. Das Rätsel um das genaue Alter der Heller-Quelle soll mit Hilfe von Holzbalken gelöst werden. „Auf den bearbeiteten Stämmen liegen die Sandsteinblöcke, die im Mittelalter die Einfassung der Zisterne bildeten“, erklärt Heinz Gabriel von der Kreisarchäologie.

Voriger Artikel
Baustart: Ab jetzt ist die B 4 gesperrt
Nächster Artikel
Erntefest: Gottesdienst und Bürgerfrühstück

Die Zisterne der Gifhorner Heller-Quelle: Über Hölzer, die auf der Baustelle entdeckt worden sind, wollen die Archäologen nun das Alter des Wasser-Sammelbeckens näher bestimmen.

Quelle: Photowerk (Archiv)

Nachdem Gabriel am vergangenen Donnerstag gemeinsam mit dem Wolfenbütteler Archäologen Dr. Karsten Kablitz die massiven Sandsteinplatten des Wasserbeckens auf einer Baustelle an der Lüneburger Straße entdeckt hatte (AZ berichtete), tauchten jetzt in einem Meter Tiefe die Balken auf.

„Wir gehen davon aus, dass es sich um Eichenholz handelt“, so der Beauftragte der Kreisarchäologie. Eine genaue Untersuchung der Hölzer müsse nun zeigen, ob eine Altersbestimmung durch das Dendrochronologie-Verfahren möglich ist. „Mindestens 90 Stamm-Jahrringe müssen vorhanden sein“, so Gabriel. Die Zisterne der Heller-Quelle ist bereits auf einem Gifhorn-Stadtplan von 1699 zu finden - könnte jedoch auch deutlich älter sein.

Die elf Sandsteinplatten - sie sind zwischen 1,20 und 1,80 Meter lang - wurden auf eine Art und Weise verbunden, die Gabriel bisher unbekannt war. „Löcher wurden von Hand in die Platten gebohrt, geschmiedete Verbindungseisen gesetzt - anschließend wurde Blei in die Bohrungen gegossen“, erläutert der Experte.

Wenn am Montag auf der Baustelle eine Spundwand fällt, hofft Gabriel darauf, weitere Erkenntnisse über die 16 mal neun Meter lange Zisterne zu gewinnen zu können. Die zwölf Sandsteinblöcke müssen auf Anordnung der Bezirksarchäologie als bedeutende Fundstücke eingelagert werden. Gabriel setzt auf Unterstützung der Stadt.

ust

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Nussknacker in der Stadthalle

Hier lesen Sie die Sonderveröffentlichungen von AZ und WAZ zu vielen interessanten Themen. mehr

Chefredakteur Dirk Borth im Freitags-Talk auf Radio21

Dirk Borth, der Chefredakteur der Aller-Zeitung und der Wolfsburger Allgemeinen ist jetzt jeden Freitag um 16.30 Uhr bei Radio21 zu hören. "Borth im Radio" - aktuelle Kommentare aus der Region. mehr

Haben Sie Angst vor der Vogelgrippe?

Was ist los in Gifhorn?

Welche Veranstaltungen gibt es in Wolfsburg, Gifhorn und Umgebung? In unserer Datenbank finden Sie alle Infos. mehr

Ihre Tageszeitung auf dem Tablet lesen: Wir haben die besten Geräte, das passende Zubehör und tolle Angebote! Lassen Sie sich jetzt unverbindlich im AZ/WAZ Media Store beraten. mehr