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Gifhorn Stadt Bahn lässt Bäume entlang von Schienen fällen
Gifhorn Gifhorn Stadt Bahn lässt Bäume entlang von Schienen fällen
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00:23 16.05.2018
Schneisen als Vorsorge gegen künftige Orkane: Die Bahn entfernt verstärkt Bäume entlang Schienen, die Strecken blockierten könnten. Quelle: Sebastian Preuß
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Gifhorn

Beispiel ICE- und Enno-Strecke zwischen Hannover, Gifhorn und Wolfsburg: In Höhe Dalldorf ist südlich der Gleise eine breite Schneise geschlagen, Baumstämme sind gestapelt, Kronen aufgehäuft. Zumindest sie werden beim nächsten Orkan nicht mehr auf Oberleitung und Schienen stürzen und die Bahnstrecke blockieren. Der spätestens nach Orkan Friederike geforderte Rückschnitt von Bäumen an Bahnstrecken hat damit auch den Kreis Gifhorn erreicht.

„Der Rückschnitt erfolgt auf mindestens sechs Metern rechts und links der Gleise“, erläuterte eine Bahnsprecherin auf AZ-Nachfrage. Das sei schon länger so gang und gäbe, durch die Stürme der vorigen Jahre sei das Vegetationsprogramm nun aber erweitert worden. „Das heißt, die Bäume werden entsprechend ihrer Höhe und Entfernung zum Gleis und damit auch über die sechs Meter hinaus beseitigt.“

Dreistelliger Millionenbetrag

Bäume an den Strecken würden regelmäßig inspiziert, für Neupflanzungen ausschließlich tiefwurzelnde Baumarten wie Eiche oder Blutahorn eingesetzt. In jedem Jahr investiere die Bahn einen rund dreistelligen Millionenbetrag. Insgesamt seien über 1000 Mitarbeiter im Vegetationsmanagement im Einsatz.

Wie und wo konkret es im Oktober, wenn der Vegetationsrückschnitt in die neue Saison geht, an den Gifhorner Trassen weiter geht, kann die Bahnsprecherin noch nicht sagen. Zurzeit liefen Bestandsaufnahmen an den Strecken. Die Bahn könne auch nicht einfach so drauflos Bäume fällen. „Für die Arbeiten sind intensive Abstimmungen mit den zuständigen Umweltbehörden und teilweise mit privaten Anliegern notwendig. Hier ist die DB auf die Zustimmung der Beteiligten angewiesen.“

Von Dirk Reitmeister

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