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BSK-Saal: Bei Musik bleiben Fenster zu

Gifhorn im Gericht BSK-Saal: Bei Musik bleiben Fenster zu

Blasmusik und Disco-Sound sind auch zukünftig im Gifhorner Bürgerschützensaal gestattet - allerdings nur, wenn die Fenster an der Südseite geschlossen sind. Das ist das Ergebnis einer Einigung, die am Mittwoch vor dem Braunschweiger Verwaltungsgericht erzielt wurde.

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Auflagen per Gericht für Gifhorns BSK-Saal: Musik darf nur erklingen, wenn die Fenster an der Südseite zu sind.

Quelle: Photowerk (Archiv)

Gifhorn. Zu der Verhandlung kam es, weil direkte Nachbarn des BSK-Saals - ihr Haus liegt in der Wilhelmstraße - gegen eine von der Stadt erteilte Nachtragsbaugenehmigung geklagt hatten (AZ berichtete). Bei der Sanierung des Saales sei ein Schallschutzgutachten erstellt worden, erläutert Verwaltungsgerichtssprecher Dr. Torsten Baumgarten die Vorgeschichte des Streites. Die Fenster sind feststehend auszuführen: So lautet eine Auflage dieser Genehmigung. Als dann auf der Saal-Südseite jedoch ankippbare Fenster eingebaut worden sind, habe der Verein nachträglich einen Genehmigungsantrag gestellt. Die Stadt ließ ein neues Gutachten erstellen. Lärm-Probleme sah die Verwaltung nicht. Eine Nachtragsbaugenehmigung wurde erteilt. Wichtigste Auflage: Die Fensteroberflügel an der Südseite sind nachts ab 22 Uhr geschlossen zu halten.

Obgleich die Verwaltungsrichter die Nachtragsbaugenehmigung nicht als rechtswidrig einstuften, wurde die Auflage verschärft. „Die südlichen Fenster sind zukünftig bei Musik - ganz gleich welcher Art - immer zu schließen“, bringt Baumgarten die erzielte Einigung auf den Punkt. Außerdem müssen die Fenster an der Südseite grundsätzlich ab 22 Uhr dicht bleiben - auch wenn keine Musik erklingt.

Der Vorschlag des Gerichtes auf Abänderung der Auflage sei von der Stadt und den Klägern akzeptiert worden. „Wir wollen keinen Ärger mit unserer Nachbarn“, kommentierte BSK-Chef Karl-Heinz Krüger die Einigung.

ust

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