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B-4-Vollsperrung: SPD verlangt Runden Tisch zur Umleitung

Gifhorn B-4-Vollsperrung: SPD verlangt Runden Tisch zur Umleitung

Droht beim Abriss der B-4-Brücke in Gifhorn ein Verkehrsinfarkt? Zur Umleitung verlangen die SPD-Fraktionen in Kreistag, Rat der Stadt Gifhorn und Isenbütteler Samtgemeinderat einen Runden Tisch. Ziel sei es, die Bevölkerung zu entlasten. Dabei geht es auch um die umstrittene neue Ampel am Isenbütteler Abzweig.

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Droht rund um Gifhorn ein Verkehrskollaps? Drei SPD-Fraktionen verlangen die Einrichtung eines Runden Tisches, der sich mit der Umleitung zur B-4-Vollsperrung befassen soll.

Quelle: Photowerk (mpu Archiv)

Schon jetzt staut sich der Verkehr an der neuen Ampel zeitweise bis nach Isenbüttel. „Wir waren vor Ort und haben festgestellt, dass die Ampel mehr behindert als Probleme löst“, sagt Kreistagsabgeordneter und SPD-Stadtratsfrakti-onschef Ulrich Stenzel. Genauso habe er beobachtet, wie sich Lastwagen Umleitungsstrecken quer durch die Stadt Gifhorn suchten - auch auf für sie gesperrten Straßen wie der Allerstraße.

Diese Probleme werden sich laut Rolf Schliephacke, Fraktionschef im Kreistag, noch verschärfen, wenn ab Herbst mit einer zweijährigen B-4-Vollsperrung die Brücke über der Celler Straße abgerissen wird. „Es hat schon einmal einen Runden Tisch zur Belastung der Brücke gegeben. Den brauchen wir wieder.“ Die Straßenbaubehörde solle sich so schnell wie möglich mit Fachleuten vor Ort zusammen setzen, um Lösungen zu finden. „Das können wir Wolfenbüttel nicht allein überlassen.“

„Da ist sehr viel Detailarbeit zu leisten“, sagt Stenzel. Lösungsvorschläge will die SPD deshalb weitgehend den Experten überlassen, eine Idee hat sie aber: In ihrem Schreiben beantragt sie auch, einen Kreisel statt der Ampel-Einmündung am Abzweig Isenbüttel zu prüfen. Stenzel rechnet auch damit, dass auf Straßen in der Stadt mehr Halteverbote eingerichtet werden müssen, um den Verkehrsfluss aufrecht zu erhalten.

rtm

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