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B-4-Verkehr bleibt in der Stadt

Gifhorn B-4-Verkehr bleibt in der Stadt

Gifhorn. Das Ende der Herbstferien haben nicht nur Autofahrer in der Stadt Gifhorn gestern zu spüren bekommen: Der Verkehr in der Stadt ist wieder spürbar angestiegen. Das bereitet auch Pflegebedürftigen Probleme.

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Quelle: Photowerk (mat)

„Wir haben kein Blaulicht“, sagt Gudrun Rothe. Die zehn Fahrzeuge ihres ambulanten Pflegedienstes stehen täglich genauso im Stau wie alle anderen auch. Währenddessen warten die Patienten auf Betreuung und Medikamente. „Viele sind einsichtig. Die wissen ja selbst, was draußen los ist.“

„Wir können nicht zur gewohnten Zeit erscheinen“, sagt auch Heike Hellkuhl, deren Mitarbeiterinnen im Büro die Anrufe der Senioren entgegen nehmen müssen, die auf die im Stau stehende Pflegekraft warten. Gerade zu den Stoßzeiten bräuchten diese aber doppelt und dreifach so lange.

Die erste Woche der Sperrung sei besonders schlimm gewesen, sagen die Pflege-Fachfrauen. Es habe eine leichte Verbesserung gegeben, aber Zeit-Probleme blieben. Sie wünschten sich, dass Auswärtige auf den offiziellen Umleitungsstrecken um die Stadt herum fahren.

Die VLG verzeichnete gestern 15 bis 20 Minuten Verspätungen bei Bussen in der Stadt. „Das kann ich bestätigen“, sagt Thomas Schreinecke von Bischof-Brauner. In Spitzenzeiten seien es sogar 30 Minuten. Eine Entspannung der letzten Wochen führt VLG-Fahrdienstleiterin Gretel Prosselt auf die Herbstferien zurück. Schreinecke hat nicht den Eindruck, dass sich der Verkehr verbessert habe.

Bernd Mühlnickel von der Landesbehörde verweist darauf, dass der Verkehr in der Stadt „deutlich besser als erwartet“ laufe. „Wir behalten den Verkehr im Auge.“ So sei nicht nur die Ampelschaltung in Leiferde angepasst worden, sondern auch der Stadtauswärts-Verkehr an der Christinenstift-Kreuzung in Gifhorn habe jetzt länger Grün.

rtm

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