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B-4-Umleitung per Navi: Im Schleichtempo durch Gifhorn

Gifhorn B-4-Umleitung per Navi: Im Schleichtempo durch Gifhorn

Gifhorn. Was viele Gifhorner befürchtet haben, ist mit Sperrung der B 4 zum Brückenabriss eingetreten: Die Umleitung spielt sich hauptsächlich in der Stadt ab. Landesbehörde und Polizei weisen darauf hin, dass sich der Verkehr einspielen muss.

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Im Schneckentempo durch Gifhorn: Der Umleitungsverkehr von der gesperrten B 4 quält sich durch die Stadt, Oldaustraße und Allerstraße sind besonders betroffen.

Quelle: Photowerk (co)

Zwölf Minuten brauchte ein Linienbus der VLG – und das für die Strecke vom Schillerplatz zur Rendezvous-Haltestelle, berichtet Betriebsleiter Henrik Bude. Die Verspätung bei den Bussen, die über die Allerstraße ranfahren müssen, liege bei 20 Minuten.

Erfahrungen, die auch Budes Kollege Thomas Schreinecke von Bischof-Brauner macht. „Der Umstieg ist teilweise nicht mehr möglich. Die Fahrer können nichts dagegen machen.“ Sie seien im Stau machtlos wie jeder andere auch. Nicht alle Fahrgäste hätten Verständnis.

Winkler Straße, Oldaustraße, Allerstraße und Celler Straße: Das ist laut Polizeisprecher Thomas Reuter die zähe Route durch die Stadt. „Viele richten sich nach dem Navi.“ Er rät dringend davon ab und zur „relativ entspannt“ zu fahrenden ausgeschilderten Strecke. „Die Leute sind definitiv zu navihörig.“

Das treibt merkwürdige Blüten im Umleitungsverkehr. So gab es laut Reuter Rückstaus von der Allerstraße sogar durch die Goethestraße bis zur Oldaustraße. Schafhalter Carlo Laser schätzt, dass sich der Verkehr durchs Naturschutzgebiet von Winkel über die Schickebrücke zum Wittkopsweg verfünffacht hat. „Ich habe erst gedacht, es wäre neblig.“ Doch es sei Staub von der geschotterten Straße gewesen, den der Verkehr aufgewirbelt habe und der sich nun aufs Gras lege. „Das kann ich die Schafe nicht mehr fressen lassen.“

Behördenchef Bernd Mühlnickel hatte in der Bürgerinfo an die Gifhorner appelliert, die ersten Tage zunächst abzuwarten. Erfahrungsgemäß werde es sich einspielen. Damit rechnet auch Reuter. Dennoch: „Wir werden zu den Stoßzeiten mehr Behinderungen haben.“

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