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Gifhorn Stadt B 4: Fragen-Marathon zum Brückenabriss
Gifhorn Gifhorn Stadt B 4: Fragen-Marathon zum Brückenabriss
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23:00 16.09.2014
Abriss der B-4-Brücke: Die Landesbehörde stellte sich gestern Abend den Fragen der Bürger - und die hatten davon jede Menge parat. Quelle: Canidar / Preuss
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Die bereit gestellten Stühle in der Aula des Humboldt-Gymnasiums reichten nicht. Auch auf der Empore nahmen Zuschauer Platz, ebenso nutzten sie die Treppe als Tribüne. Mehr als zwei Stunden dauerte die Veranstaltung, entsprechend viele Fragen regneten auf Bernd Mühlnickel und sein vierköpfiges Team herab.

Das Umleitungskonzept, von Carmen Seidel erläutert, überzeugte nur wenige Zuhörer. „Ich verstehe nicht, wie man den Umleitungsverkehr durch Isenbüttel leiten kann“, kritisierte eine Frau. „Wer zwei und zwei zusammen zählen kann weiß, dass der Verkehr in Gifhorn kollabieren wird“, prophezeite ein Mann. „Es wird Schmerzen geben“, räumte Mühlnickel ein. Mit einem Chaos rechne er aber nicht. Seidel versprach, die Situation zu beobachten und bei Problemen „nachzujustieren“ - etwa an den Grünphasen der Ampeln.

Viele Fragen hatten die Anwohner auch zu den Bauarbeiten selbst. Wohin mit dem Abbruch? Wie teuer wird die neue Brücke wirklich? Wird auch nachts gearbeitet? Wie viel Baulärm wird auf sie zukommen? Mit Lärm verbunden werde nur der Abriss sein, versicherte Bau-Fachmann Gerhard Kanter. Statt sieben Wochen solle der Abriss nur eine dauern. Da ging ein Raunen durch das Publikum, und Kanter räumte ein: „Das ist nur möglich, wenn ganz viele Geräte gleichzeitig arbeiten.“

rtm

Weyhausen. In der Planung der neuen Zufahrt zum VW-Parkplatz ist der nächste Schritt getan. Zwar gab es im Weyhäuser Bauausschuss am Montagabend Unstimmigkeiten über das weitere Vorgehen. Dennoch stimmte das Gremium für eine Erschließungsvereinbarung mit VW und verzichtete auf ein Bauleitverfahren.

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