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B-4-Brücke: Abriss wieder verschoben

Gifhorn B-4-Brücke: Abriss wieder verschoben

Gifhorn . Mit einem Beginn der Abrissarbeiten der Brücke über der Celler Straße im September wird es nichts: Der Start für die 13,5 Millionen Euro teure Mega-Baustelle auf der B 4 verzögert sich auf unbestimmte Zeit.

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Brückenabriss: Landesbehörde und Stadt Gifhorn stellten am Montag Baudetails und geplante Umleitungen rund um die Mega-Baustelle an der B 4 bei Gifhorn vor.

Quelle: Cagla Canidar

Grund ist die Klage eines unterlegenen Anbieters vor der Vergabekammer in Lüneburg, erläuterten Bernd Mühlnickel und Gerhard Kanter von der Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr in einer gemeinsamen Pressekonferenz mit Bürgermeister Matthias Nerlich und Tiefbau-Fachmann Joachim Keuch am Montag. Mühlnickel: „Es liegt nicht an der Qualität der Ausschreibung.“

In der Luft hängen die Straßenbauer dadurch beim Terminplan: Bei einem Start im September läge nur ein Winter in der Zeit der etwa 15-monatigen Vollsperrung. „Wir versuchen, dass wir mit einem Winter auskommen.“ Sicher sei das nun nicht mehr.

Die 220 Meter lange und 18 Meter breite alte Brücke abreißen, dafür zwei neue zusammen 22 Meter breite Brücken – eine pro Fahrtrichtung – aufbauen: Das ist längst nicht alles, erläutert Kanter. Auch die Brücke über den Kirchweg wird erneuert, insgesamt auf einem Kilometer der Fahrbahnquerschnitt verbreitert. Dazu gehört auch, die Leitplanken gegen ein sichereres Mittelstreifensystem zu ersetzen. Nicht zuletzt geht es um neue, höhere Lärmschutzwälle – deren Planung hat ursprünglich den Bedarf nach einer Brückenerneuerung aufgedeckt.

Mehrere Routen für die Umleitungen

Jetzt stehen die Umleitungsrouten für die Zeit der B-4-Vollsperrung bei Gifhorn endgültig fest. Wenn die Brücke über der Celler Straße abgerissen wird, sind auch weiträumige Ausweichrouten auf der A 2 ausgeschildert.

Den überregionalen Verkehr von der A 2 will die Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr ganz von der B 4 fernhalten. Der aus Richtung Berlin soll über Wolfsburg – A 39 und B 188 – abgeleitet werden. Wer auf der B 4 von Norden kommt und nach Berlin will, soll die Route in Gegenrichtung nehmen. Wer von Hannover aus auf der B 4 nach Norden will, wird bei Watenbüttel einen Hinweis bekommen, über die B 214 und B 188 zur B 4 nördlich von Gifhorn zu fahren. An der B 188 werden laut Projektleiter Gerhard Kanter Behelfsampeln an der Ettenbütteler Kreuzung und am Bundesstraßenkreuz mit der B 4 aufgestellt.

Als alternativlos bei den regionalen Umleitungen bezeichnet Geschäftsführer Bernd Mühlnickel die bereits heute für den Schwerverkehr geltenden Strecken über Isenbüttel nach Norden und Leiferde nach Süden. 19.500 Fahrzeuge pro Tag müssen sich dann auf die Routen verteilen, die heute in Leiferde 3000 Fahrzeuge am Tag und in Isenbüttel 7000 Fahrzeuge am Tag zählten. Leiferde bekommt eine Behelfs-ampel.

„Erfahrungsgemäß nutzen nur Ortsunkundige die beschilderten Umleitungen“: Mühlnickel rechnet damit, dass sich Einheimische andere Ausweichstrecken suchen und sich der Umleitungsverkehr dadurch insgesamt entzerrt.

rtm

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