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Gifhorn Stadt B-4-Ausbau benötigt 15 Ortsumfahrungen
Gifhorn Gifhorn Stadt B-4-Ausbau benötigt 15 Ortsumfahrungen
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19:00 18.09.2014
A 39 oder B 4? Kirsten Lühmann (2.v.l.) sprach über das Dauerthema Lückenschluss zwischen Wolfsburg und Lüneburg. Quelle: Täger
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Lühmann sprach sich generell für eine vierspurig ausgebaute Straße als Lückenschluss zwischen Wolfsburg und Lüneburg aus. Ein Kapazitätsausbau der B4 auf 2+1 Spuren reiche ihrer Meinung nach nicht aus, um den künftig anfallenden Güterverkehr aufzunehmen. Die laufende Prüfung dieser Variante hält sie für richtig. „Die Ergebnisse werden im Herbst oder Frühjahr vorliegen.“ Dann werde entschieden, ob es bei der A39 bleibt oder die B4 bevorzugt wird.

Die A39-Planungen blieben von der Prüfung ohnehin unberührt. „Der erste Bauabschnitt Lüneburg geht dieses Jahr los.“ Die Planfeststellung für den Abschnitt sieben (zwischen Ehra und Weyhausen) werde wohl ebenfalls zeitnah starten.

Das Problem eines B4-Ausbaus seien die insgesamt 15 dann nötigen Ortsumfahrungen. Im Sinne der Wertschöpfung müsse zudem versucht werden, „Drehscheiben“ zu schaffen. Ein „klassisches Beispiel“ dafür sei Uelzen, wo Schiene, Straße und Elbe-Seitenkanal aufeinandertreffen.

„Wir haben den Hafen Wittingen, und der ist nicht klein“, merkte der Hankensbütteler Bürgermeister Martin Rausch an. Gemeinsam mit der A-39 würde sich dort eine solche Drehscheibe ergeben. Wenn man, so Rausch weiter, Industrie, Logistik und den Standort insgesamt stärken wolle sowie den Pendlerverkehr berücksichtige, könne „die Antwort eigentlich nur lauten: A39.“

tgr

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