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Autodiebstähle: Polizei ermittelt in Polen

Gifhorn Autodiebstähle: Polizei ermittelt in Polen

Gifhorner Spezialfahnder haben geholfen, international organisierten Autodieben das Handwerk zu legen. Doch die Arbeit ist damit nicht getan. Jetzt reisen die Polizisten für Nacharbeiten nach Polen.

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Autoklau in großem Stil: In Polen stießen Gifhorner Fahnder auf zahlreiche Teile von gestohlenen Autos - die Ermittlungen gehen weiter.

Die Beamten aus Gifhorn werden bei den Ermittlungen durch LKA, BKA, Europol sowie schwedische und polnische Behörden unterstützt.

Mehr als 100 Diebstähle von VW Bussen der Reihe T 5 in der gesamten Region, eine Schadenssumme von mehr als vier Millionen Euro, 21 Durchsuchungsbeschlüsse sowie die Festnahme von zehn Tatverdächtigen, 17 beschlagnahmte Fahrzeuge sowie 104 sichergestellte Zubehörteile: Diese Eckdaten machen deutlich, wie umfangreich die Arbeit für die Fahnder der Polizeiinspektion Gifhorn ist. „Mit dem am 19. Mai erfolgten Zugriff, geht‘s für uns erst richtig los“, erklärt Kripo-Chef Jürgen Schmidt.

Gemeinsam mit Gutachtern seien die Gifhorner Ermittler nun dabei, die sichergestellten Zubehörteile genau unter die Lupe zu nehmen. „Es geht darum, sie den einzelnen Diebstählen und Fahrzeugen zuzuordnen“, so der Erste Kriminalhauptkommissar.

Wann die in Werkstätten und Hallen sichergestellten VW-Busse ihren rechtmäßigen Eigentümern zurück gegeben werden können, stehe noch nicht fest. Das hänge auch davon ab, ob sie als Beweismittel im Prozess benötigt werden, so Schmidt. „Hat eine Versicherung den Bestohlenen schon entschädigt, ist sie Eigentümer des wieder aufgefundenen Fahrzeugs“, ergänzt der Kripo-Chef.

„Auf unsere Beamten kommt eine aufwändige Arbeit zu“, stellt Jürgen Schmidt klar. Wann die derzeit in Polen inhaftierten Tatverdächtigen ausgeliefert werden, sei ebenfalls noch unklar.

ust

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