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Aus für Café Charlottenburg: Viele Gifhorner sauer

Ausgestellte Gutscheine können nicht mehr "abgefrühstückt" werden Aus für Café Charlottenburg: Viele Gifhorner sauer

Das Café Charlottenburg im Speicherhof ist dicht. Nach der plötzlichen Schließung des Betriebes werfen nun viele Gifhorner der früheren Chefin vor, noch kurz vor dem Café-Aus Frühstücksgutscheine verkauft zu haben. Inzwischen ist beim Amtsgericht das Insolvenzverfahren über das Vermögen der ehemaligen Gastronomin eröffnet worden.

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Ärger: Zahlreiche Gifhorner haben erst kürzlich Gutscheine gekauft, die nun nicht mehr einlösbar sind.

Quelle: Foto: Cagla Canidar

Gifhorn. „Ich fühle mich betrogen“, sagt Karl-Heinz Knodel (62) aus Winkel. Er hatte zu seinem Geburtstag - gefeiert wurde im Februar - von Bekannten zwei Gutscheine geschenkt bekommen. „Ein Gutschein über 20 Euro wurde am 16. Februar ausgestellt, ein weiterer Gutschein über 30 Euro wurde von Freunden am 23. Februar gekauft“, ergänzt Ehefrau Susanne Knodel (58). Beim Kauf des letzten Gutscheines sei der Betrieb schon „wegen Umbau“ geschlossen gewesen. „Unser Bekannter hat an die Scheibe geklopft, es wurde ihm geöffnet und der Gutschein verkauft“, steht für die 58-Jährige fest, dass zu diesem Zeitpunkt das Café-Aus schon beschlossene Sache war. „Das ist vorsätzlicher Betrug“, schimpft Karl-Heinz Knodel. Das Ehepaar aus Gifhorn hat seine Ansprüche inzwischen beim zuständigen Insolvenzverwalter in Celle geltend gemacht.

Einen 30-Euro-Gutschein kann auch Anke von Kamp aus Ummern nicht mehr einlösen. „Auf meine E-Mail-Anfrage, ob ich den Geldbetrag wieder bekomme, habe ich bisher keine Antwort erhalten“, ist sie sauer.

„Die Dame hat uns noch im Februar einen Gutschein verkauft, den wir einem Freund zum Geburtstag geschenkt haben. Der freut sich jetzt bestimmt riesig“, ist auch Heinrich Lillie aus dem Papenteich verärgert über das Geschäftsgebaren.

„Forderungen müssen bei uns angemeldet werden - das gilt auch für die ausgestellten Gutscheine“, erklärt eine Mitarbeiterin des zuständigen Celler Insolvenzverwalters René Wolfram.

ust

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