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Aufräumen im Archiv der Geschichte

Meine Aufräumen im Archiv der Geschichte

Meine. Auf den 120 Quadratmetern der Heimatstube fehlt Platz für die vielen Zeugnisse der Meiner Geschichte. Darum bauen die Mitglieder des Heimat- und Geschichtsvereins um - und planen gleichzeitig neue Projekte für die Zukunft.

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Holzwerkzeug: Klaus Blume (v.l.), Horst Brettschneider, Hans-Georg Reinemann, Otto Klie und Harald Wentzel zeigen neue Ausstellungsstücke für die Heimatstube.

Quelle: Photowerk (co)

Gemeinsam mit Klaus Blume, Horst Brettschneider, Hans-Georg Reinemann und Otto Klie räumt Vorsitzender Harald Wentzel die Ausstellungsflächen um und baut Regale auf, in denen später Bohnenschnitzelmaschine und andere alte Haushaltsgeräte ihren Platz finden sollen. „Wir könnten uns auch vorstellen, die Exponate künftig zweisprachig zu beschriften - auf Deutsch und Plattdeutsch“, meint Wentzel. Neueste Ausstellungstücke: Werkzeuge wie Handbohrer und Schraubzwingen aus Holz.

Etwas entspannt hat sich Platzproblem, weil die Mitglieder seit einigen Jahren das Melkerhaus auf dem Hof Köhler nutzen dürfen (AZ berichtete). Dort haben sie bereits fleißig renoviert. „Das Büro ist bereits fertig“, so Wentzel. Einen weiterer Raum ist nun entrümpelt und soll als Arbeitszimmer und Lager dienen. Das undichte Dach soll bald neu gedeckt werden, sodass der Heimatverein künftig auf dem Dachboden des Melkerhauses Ausstellungsstücke lagern kann. Die Meiner Heimatstube ist jeden ersten Dienstag im Monat von 17 bis 18.30 Uhr geöffnet.

Ausstellung über Flucht und Vertreibung

Der Geschichts- und Heimatverein Meine plant ein neues Projekt: Für das Jahr 2015 – 70 Jahre nach dem Ende des zweiten Weltkrieges – ist eine Ausstellung zum Thema Flucht und Vertreibung geplant. „Schließlich lautet unser Motto: Wer die Vergangenheit nicht kennt, kann die Zukunft nicht gestalten“, so Vorsitzender Harald Wentzel. Die Mitglieder des Heimatvereins sind bereits fleißig dabei, Dokumente zu sammeln. „Das ist ein umfassendes Stück Zeitgeschichte“, so Horst Brettschneider. Millionen Deutsche und deutschstämmige Angehörige flüchteten oder wurden nach dem Ende des Zweiten Weltkrieges aus Ost und Mitteleuropa zur Ausweisung gezwungen. „Vom Einwohnermeldeamt der Samtgemeinde haben wir eine Liste mit Namen von 1945 bis 1948 von Flüchtlingen, die nach Meine gekommen sind“, so Wentzel. Die Heimatforscher wollen die Namen der handschriftlich geführten Listen erfassen. „Es gibt auch viele Zeitzeugen, die noch etwas darüber erzählen können“, so Brettschneider. Die Mitglieder des Vereins bitten um Hinweise, Dokumente oder Fotos zum Thema. Infos an Harald Wentzel, Am Zellberg 9a, unter Tel. 05304-901411 oder Horst Brettschneider, Tel. 05304-4433.

co

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