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Aufnahmelager: Anstieg auf 1200 Flüchtlinge

Gifhorn/Lessien Aufnahmelager: Anstieg auf 1200 Flüchtlinge

Gifhorn/Lessien. Die Zahl der Flüchtlinge, die im Aufnahmelager in Ehra-Lessien untergebracht werden müssen, wird weiter steigen.

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Aufnahmelager Lessien: Das DRK rechnet damit, dass hier bald 1200 Flüchtlinge untergebracht werden.

Quelle: Julian Stratenschulte

Das machte Sandro Pietrantoni beim Runden Tisch in Sachen Flüchtlingshilfe der Gemeinde Sassenburg in Stüde deutlich.

Der DRK-Kreisgeschäftsführer, der das Lager leitet, erklärte: „Die Anzahl der Flüchtlinge, die in Ehra-Lessien untergebracht werden sollen, soll auf 1200 hoch gehen.“ Platz gebe es dort allerdings lediglich für 800 Männer, Frauen und Kinder. „Derzeit sind dort 700 Flüchtlinge“, so Pietrantoni. Die meisten der Flüchtlinge, die derzeit dort einträfen, kämen aus Passau. Sie seien schon von ihrer langen Flucht gezeichnet. „Viele von ihnen haben keine Papiere.“ Die Landesaufnahmebehörde (LAB) erfasse in Ehra-Lessien deren Daten: „Erst dann sind sie nicht mehr illegal und sie haben erst ab diesem Zeitpunkt eine Chance auf ein Asylbeweberverfahren.“

40 Prozent der Flüchtlinge in Ehra-Lessien stammen aus Syrien. In der Reihenfolge schlössen sich Iran, Irak und Pakistan als Abstammungsländer an. Flüchtlinge aus mehr als 20 Nationen seien im Aufnahmelager untergebracht, auch aus Somalia oder der Elfenbeinküste, aber auch aus einigen Balkanländern. Ein großes Problem sieht Pietrantoni in der Betreuung von Unbegleiteten Minderjährigen Flüchtlingen (UMS). Da diese Kinder und Jugendlichen ohne Eltern oder anderen Verwandten hier gestrandet seien, müssten sie, da sie ja minderjährig seien, stets von Erwachsenen begleitet werden. Der Landkreis plane, so Karin Otte, beim Landkreis zuständig für die Flüchtlinge, eine zentrale Veranstaltung, für alle, die sich in der Flüchtlingshilfe engagieren.

cha

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