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Gifhorn Stadt Aufklärungs-Kampagne: Schock-Video soll Fahrschüler wachrütteln
Gifhorn Gifhorn Stadt Aufklärungs-Kampagne: Schock-Video soll Fahrschüler wachrütteln
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00:16 01.11.2013
Schock-Video im Unterricht: Die Polizei startete am Montagabend in der Fahrschule Irmler in Isenbüttel ihre neue Aufklärungs-Kampagne über die Gefahren im Straßenverkehr. Quelle: Bastian Till Nowak
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Doch solch schreckliche Unfälle passieren nicht nur im Video, sie passieren im richtigen Leben – der grausamen Realität blickten knapp 30 Fahrschüler ins Auge: „Wir möchten den Fahranfängern schon vor der ersten Fahrstunde deutlich machen, was alles passieren kann“,  erklärt Polizeikommissar Guido Schmidt.

Zusammen mit seinem Kollegen Andreas Jahns zeigte er den Fahrschülern dazu das Schock-Video. Die Beamten sprachen mit den Jugendlichen über die Folgen eines Unfalls – und über die Ursachen. Und sie zeigten Fotos von Unfällen im Landkreis Gifhorn: „Das ist dichter dran, das regt eher zum Nachdenken an.“

Dieses Ziel haben die Polizisten Schmidt und Jahns in der Fahrschule Irmler in Isenbüttel zweifelsohne erreicht. Ein anderes Ziel steht dahinter: Die Zahl der Unfälle, an denen Fahranfänger beteiligt sind, soll sinken – und dazu setzt die Polizeiinspektion Gifhorn den Schock-Unterricht nun in Fahrschulen im gesamten Landkreis fort.

Denn allein in diesem Jahr waren zwei der bislang sieben Unfalltoten im Landkreis Gifhorn zwischen 18 und 24 Jahren alt. Im Vorjahr waren es fünf von insgesamt 19 Unfalltoten. Schwer verletzt wurden in diesem Jahr bereits 15 Fahranfänger, im Vorjahr 27.

til

„Ich saß selbst schon mal in einem Unfallauto“, berichtet Kimberly Niessen (21) aus Calberlah. „Der Fahrer hatte etwas getrunken.“ Zum Glück ist außer Blechschaden nichts passiert – „aber ich werde sicher nie betrunken fahren!“

Zum Nachdenken brachte das Schock-Video auch Bjarne Bauer (17) aus Wasbüttel: „Ein Wagen mit mehr als 100 PS muss es wohl doch nicht sein, um erst mal Fahrerfahrung zu sammeln.“

Für Gänsehaut sorgte das Video bei Gesa Wollschläger (21) aus Calberlah: „Ich kannte Leute, die sich tot gefahren haben.“ Bei der Unterrichtsstunde mit der Polizei war sie dabei, obwohl sie schon einen Führerschein hat: „Dazulernen kann man doch immer.“

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