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Gifhorn Stadt Auf den Spuren der alten Glashütte: Famila-Baustelle als Fundgrube
Gifhorn Gifhorn Stadt Auf den Spuren der alten Glashütte: Famila-Baustelle als Fundgrube
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00:15 29.11.2012
Wahre Fundgrube für Archäologen: Die Famila-Baustelle bringt immer mehr Spuren der alten Gifhorner Glashütte ans Tageslicht. Quelle: Michael Uhmeyer
Gifhorn

Heinz Gabriel, ehrenamtlicher Beauftragter der Kreisarchäologie, weiß genau, wo historisch interessante Fundstellen auf der Famila-Baustelle liegen - alte Pläne und Fotos geben Aufschluss darüber. „Hinter der modernen Fassade des Möbelhauses Schlifski verbirgt sich das Gebäude der ehemaligen Glashütten-Schleiferei.“

Die gusseisernen Fenster des Gebäudes sollen noch komplett erhalten sein, zudem sollen im Schleiferei-Komplex auch noch gusseiserne Stützen mit Verzierungen und Jahreszahlen zu finden sein. „Sollten wir diese Stützen finden, wollen wir ein bis zwei dieser Stützen ausbauen, um sie im Museum aufzubewahren“, so Gabriel.

Gestern war Gabriel damit beschäftigt, Teile des Schienendrehkreuzes der Glashütte weiter frei zu legen und für die Foto-Dokumentation zu präparieren. „Wenn die Arbeiten auf dem Parkplatz weiter gehen, wird die Gesamtanlage zum Vorschein kommen.“ Er glaubt, dass das Drehkreuz einen Radius von acht Metern hat.

Mitte des Monats tauchten beim Aushub einer Sickeranlage für Regenwasser bereits alte Zu- und Abluftkanäle für einen Schmelzofen der Gifhorner Glashütte auf.

ust