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Auf Dieckhorster Straße: Schon sieben Wildunfälle

Meinersen Auf Dieckhorster Straße: Schon sieben Wildunfälle

Meinersen.  Die neu sanierte Dieckhorster Straße von Meinersen nach Müden-Dieckhorst wurde erst im September für den Verkehr frei gegeben. Trotzdem gab es dort innerhalb der kurzen Zeit bereits sieben Wildunfälle. Ursache dafür ist laut Jagdpächter ein viel zu hohes Tempo der Autofahrer.

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Raserei auf Dieckhorster Straße: Seit dem Ausbau rückten die Jagdpächter zwischen Meinersen und Dieckhorst bereits wegen sieben Wildunfällen aus.

Quelle: Archiv

Im Vorfeld heftig diskutiert, wurde die Dieckhorster Straße als Gemeindeverbindungsweg zwischen Meinersen und Dieckhorst auf politischen Beschluss ausgebaut (AZ berichtete). Seit dem 7. September ist die Straße für den Verkehr freigegeben. Seitdem kracht es dort regelmäßig - sieben Wildunfälle gab es bereits, so der Meinerser Jagdpächter Adolf Voges. Für ihn es nur eine Frage der Zeit, bis auch Menschen verletzt werden. Er fordert für die Strecke Tempo 70 und Wildwechsel-Warnschilder.

Vom 21. September bis zum 10. Oktober gab es laut Meier auf der neu ausgebauten Dieckhorster Straße in der Meinerser Gemarkung Unfälle mit drei Rehen und laut Friedrich Meier, Dieckhorster Jagdpächter, in der dort angrenzenden Gemarkung Kollisionen mit zwei Rehen und zwei Frischlingen. Die Ursache ist für Voges klar - „zu hohe Geschwindigkeit“.

„Das kann kein Dauerzustand sein“, meint er und befürchtet, dass „auch Menschen zu Schaden oder gar zu Tode kommen“. Da es kein Tempolimit auf der Strecke gibt, rasten Autofahrer dort locker mit 100 Sachen die Straße entlang. Kurios dabei sei es, dass kurz vor Meinersen, an der Ampel zur Umgehungsstraße, auf der Dieckhorster Straße ein Tempo 70 Schild steht.

Der Jagdpächter weiß, wo das Wild über die Dieckhorster zur Okerniederung und zurück in die Deckung wechselt. Sicherlich könnte er bei einer Standortwahl für mögliche Warnschilder behilflich sein.

Von der Polizei informiert, rückte Voges in kurzer Zeit mehrfach wegen der Wildunfälle aus. „Beim letzten Reh waren beide Hinterläufe gebrochen“, sagt er. „Es lebte noch und hat sich qualvoll 200 Meter weit in ein Lupinen-Feld geschleppt bis ich es endlich mit einem Fangschuss erlösen konnte.“

hik

Warnen vor Wildwechsel

Meinersen. Höchstens Tempo 70 darf auf der Dieckhorster Straße erlaubt sein, sagt Adolf Voges. Seit dem Ausbau der Straße wurden dort sieben Wildunfälle verzeichnet.

Der Meinerser Jagdpächter sorgt sich um die Sicherheit der Autofahrer. Er plädiert nicht nur dafür, das Tempo zu reduzieren, sondern auch Schilder aufzustellen, die vor Wildwechsel warnen. Voges verweist in dem Zusammenhang auf ein Urteil des Landgerichts Stade. Darin heißt es: „Kommt es auf einem Landstraßenabschnitt im Jahr zu mehr als drei Wildunfällen, so muss die zuständige Behörde dafür sorgen, dass auf Verkehrszeichen vor Wildwechsel gewarnt wird.“

hik

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