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Auch im Gifhorner Wald wird Inventur gemacht

Arpad Cziko betrachtet jeden der 3500 Hektar Auch im Gifhorner Wald wird Inventur gemacht

Inventuren gibt es nicht nur im Supermarkt, sondern auch im Wald. Die Forstbetriebsgemeinschaft Fallersleben startet jetzt so eine Aktion und hat damit einen externen Forstsachverständigen aus Isenbüttel betraut.

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Inventur im Wald: Ingo Delion (v.l.), Arpad Cziko und Eckard Klasen wollen genau wissen, wie das Holz im Wald steht.

Quelle: Cagla Canidar

Gifhorn. Bezirksförster Ingo Delion braucht dringend ein Update. Die letzte Bestandsaufnahme seiner 3500 Hektar Wald zwischen Hasenwinkel und Papenteich ist von 1994. Seitdem ist viel passiert, sagt der Förster und zeigt auf eine Fläche im Wald zwischen Rötgesbüttel und Isenbüttel. Dort hatte Kyrill vor zehn Jahren Bäume geworfen, der Nachwuchs hat nun Fahrt aufgenommen. Ein paar Hundert Meter weiter ist eine lichte Stelle, in der kniehohe Kiefern und Roteichen in Reih und Glied stehen - dort hatte vor zwei Jahren Orkan Siegfried die alten Bäume gefällt.

Delion guckt auf seine Karte und deutet auf einen weißen Fleck bei Groß Schwülper. Auf dem Papier eine Brachfläche, tatsächlich steht dort schon wieder Wald.„Wir haben allein in der jüngsten Saison 100.000 Bäume neu gepflanzt.“

Zeit für Arpad Cziko, sich jeden der 3500 Hektar der Forstbetriebsgemeinschaft anzuschauen. Ausgestattet mit Luftbildaufnahmen geht der Forstsachverständige die Waldflächen ab. „Wenn das Wetter passt, hoffe ich, dass ich bis Ende Oktober mit den Außenaufnahmen fertig bin.“

Cziko soll feststellen, wie viel Festmeter pro Hektar in Delions Wäldern stehen. „Was haben wir für Werte, was haben wir für Vorräte?“, will Delion wissen und damit die nachhaltigen Nutzungsmöglichkeiten seiner Forstflächen ausloten. Ziel sei eine verbesserte Wirtschaftsplanung und damit auch eine Attraktivitätssteigerung der Forstbetriebsgemeinschaft für Waldbesitzer, die noch nicht Mitglied sind.

„Wir machen das auch, um uns zu überprüfen“, sagt Eckard Klasen, Leiter des Forstamts Südostheide. Zentrale Frage dabei sei: „Nutzen wir zu viel oder so viel, wie auch nachwächst?“rtm

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