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Art38 widmet sich dem Reformationsjubiläum

Neue Ausstellung im Gifhorner Rathaus Art38 widmet sich dem Reformationsjubiläum

Das Künstlernetzwerk art38 stellt im Rathaus Gifhorn zum Ausklang des 500. Reformationsjubiläums aus: Die Kunstwerke sind bis zum 17. November im ersten Obergeschoss des Rathauses zu sehen. Eröffnet wurde die Ausstellung am Dienstagabend.

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Luther im Fokus: Das Künstlernetzwerk art38 zeigt seine Werke im Gifhorner Rathaus.

Quelle: Cagla Canidar

Gifhorn. „Die neun Künstlerinnen und Künstler haben das zurzeit aktuelle Thema der Reformation auf ihre eigene Art und Weise künstlerisch umgesetzt“, sagt Rathaus-Sprecherin Annette Siemer.

So setzt Gerd Schlüter das Thema in Form einer Computergrafik um. Der Titel eines seiner Bilder: „Luthers Angst vor höllischer Verdammnis“. Mit Pinsel und Farbe nähert sich Iris Hennemann den Thesen Luthers. Ihr goldenes, mit zahlreichen Edelsteinen geschmücktes Kreuz, auf dem das Konterfei von Luzifer prangt, steht ganz offensichtlich für die Raffgier des mächtigen Klerus. Maik Remane haben die 95 Thesen Luthers zu 95 facettenreichen Portraits inspiriert, die die Vielzahl seiner Themen widerspiegeln.

Witzig-ironisch sind die Installationen. Wie die „Leiter zum Himmel“ von Charlotte Dreschke: Eine alte Holzleiter, davor weiße Papierfahnen mit Luthers Thesen bedruckt und am Boden eine alte Emaille-Schüssel voller (Schokoladen)-Goldtaler. Dasselbe gilt für die Installation von Thomas Tilsner. Mit seiner detailreich gemalten „Ablass-Maschine“ ist der Sündenerlass ein Glücksspiel.

Für die gehetzten Mitbürger, die weder Muße noch Zeit haben, sich intensiv auf Luther einzulassen, hat Susanne Knöpfle das passende Angebot: „Die Thesen to go“. Im Vorbeigehen braucht man der roten Schaufensterpuppe nur schnell ein Faltblatt aus dem rosa Stoffbeutel ziehen und schon ist man im Bilde.

„Die Wahrheit wird Euch erretten“ prophezeit Siegfried Blonsky, der ganz seinem Stil treu bleibend eine Plug-In- Installation aufgebaut hat: eine alte (Luther)Tür, Computer-Elektroschrott, Papier, Bücher, Glas und Stahl. Blonsky interessiert dabei die Frage der Wissensvermittlung.

Die übrigen ausstellenden Künstler sind Wacheq Khazal und Silke Schnau.

Von red

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