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Gifhorn Stadt Archäologie: Experten referieren
Gifhorn Gifhorn Stadt Archäologie: Experten referieren
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16:00 20.09.2018
Archäologische Funde: So wie hier bei Calberlah gibt es viele interessante Funde im Landkreis – das zu verstehen ist Ziel einer Vortragsreihe. Quelle: Christina Rudert Archiv
Landkreis Gifhorn

Los geht’s am Donnerstag, 11. Oktober, 19 Uhr, im Historischen Museum Schloss Gifhorn. Das Thema „Brandneu – neue Sicht auf Gräber“ will Dr. Rosemarie Leineweber, ehemalige Referatsleiterin am Landesamt für Denkmalspflege und Archäologie in Sachsen-Anhalt, beleuchten. „Es geht um Brandbestattungen. Leineweber erforscht, welche Grabbeigaben dabei übrig blieben und was für Rückschlüsse daraus möglich sind“, sagt Kreisarchäologe Dr. Ingo Eichfeld.

„Zwischen Kelten und Germanen: die vorrömische Zeit im Landkreis Gifhorn und der Pottberg bei Wasbüttel“: Dazu referiert am Dienstag, 13. November, 19 Uhr, Josefine Biedinger von der Universität Leipzig in der Alten Schule Wasbüttel. Sie wird unterstützt von Dr. Eichfeld. „Die Funde sind ziemlich weit verstreut. Frau Biedinger trägt sie zusammen und wertet Informationen über die Siedlungsgeschichte aus.“

Am Dienstag, 11. Dezember, geht es um 19 Uhr in der Bromer Burg weiter: „Trümmer-Gräber-Schlachtfelder: Der dreißigjährige Krieg aus archäologischer Sicht“ ist das Thema von Arne Homann, Leiter des Schulmuseums Steinhorst. Zwar habe es im Landkreis keine Schlachten gegeben, „aber auch hier sind Truppen durchgezogen“, so Eichfeld.

Homann ist auch am Dienstag, 8. Januar, 19 Uhr, im Schulmuseum Steinhorst Referent. Dann spricht er über das „Archäologische Jahr im Landkreis Gifhorn – ein Rückblick auf 2018“. Da könnte es Neuigkeiten geben, denn dieser Tage steht in Glüsingen eine Grabung an, „bei der es um Top oder Flop gehen kann“.

Am 12. Februar, 19 Uhr, dann im Schlossmuseum Gifhorn der letzte Vortrag: „Jäger und Sammler im östlichen Niedersachsen – die Alt- und Mittelsteinzeit“ ist das Thema.

Den Vortrag hält Dr. Stephan Veil, ehemaliger Oberkustor am Niedersächsischen Landesmuseum. Dabei steht die Phase im Mittelpunkt, als Jäger und Sammler allmählich sesshaft wurden.

Von Christina Rudert und Uwe Stadtlich

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