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Gifhorn Stadt Aquarianer tragen zum Erhalt mancher Arten bei
Gifhorn Gifhorn Stadt Aquarianer tragen zum Erhalt mancher Arten bei
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10:58 31.03.2014
Großes Interesse: Der Aquarienverein hatte zur mittlerweile 57. Zierfischbörse eingeladen. Quelle: Photowerk (mf)
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Für seine schwarz-weißen Schlankcichliden hatte Bodo Pinkle zweifarbigen Kies ins Schaubecken gestreut. „Sonst sieht man sie kaum.“ Diese Fische stammen aus dem Tanganjika-See in Afrika. „Es sind so genannte Lagenbrüter: Die erste Brut hilft beim Füttern der zweiten Brut“, erklärte Pinkle. In der Natur seien manche afrikanische Fischarten vom Aussterben bedroht. „Die Seen werden abgefischt und die Fische als Futtermittel vermarktet“, sagte Pinkle. „Die Aquarianer sichern diese Arten durch Nachzuchten.“

An allen Becken hingen Farbfotos, weil beispielsweise bei den Rotkopfsalmlern von dem intensiv rot gefärbten Kopf nichts zu sehen ist. „Durch das andere Licht, die fehlenden Pflanzen und den Transportstress verblassen sie vorübergehend“, erklärte Börsenwart Andreas Heinze. Aber die potenziellen Käufer sollen sehen, wie die Tiere tatsächlich aussehen.

Wer bei der Börse etwas gekauft hat, aber zuhause Probleme bekommt, kann fragen: Gifhorns Aquarienverein trifft sich jeden dritten Sonntag im Monat - im April eine Woche später - von 10 bis 12 Uhr zum Stammtisch im Deutschen Haus.

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