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Gifhorn Stadt Anwohner geschockt: „Wie im Horrorfilm“
Gifhorn Gifhorn Stadt Anwohner geschockt: „Wie im Horrorfilm“
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23:56 26.07.2010
Starke Druckwelle: Benachbarte Häuser wurden erheblich beschädigt.
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Denise Krause (17) steht wie andere Anwohner vor den Trümmern des explodierten Hauses und kann das Unglück noch gar nicht fassen. „Ich saß gerade am Computer, da sprangen die Scheiben auf“, berichtet sie, wie sie selbst die Explosion drei Häuser weiter miterlebt hat. „Meine Schwester schrie. Ich kam mir vor wie in einem schlechten Horrorfilm.“
Anwohner Klaus Belling saß gerade im Wohnzimmer, als ihn die Druckwelle aus dem Sessel hob. „Ich bin gegen die Wand geschleudert worden“, berichtet er fassungslos. Wie die anderen auch ist er sichtlich bestürzt, dass sein Nachbar tot ist.
„Zum Glück ist meine Familie okay“, sagt Jens Schielke, der mit seinen Lieben die Nacht in der Bromer Turnhalle verbrachte. Dorthin wurden 34 Anwohner evakuiert, weil die Einsatzkräfte weitere Explosionen von Flüssiggastanks und Gas in der Kanalisation befürchtet hatten.
Unter den in Sicherheit gebrachten Anwohnern war Dr. Karl-Johann von Petzinger. „Ich habe einen großen Knall gehört, und die Terrassentür ist aus den Angeln geflogen“, berichtet der 80-Jährige. Bei Ursula Gutbrot, die mit Enkelin Chantal (7) evakuiert wurde, riss es die Jalousien aus den Fugen. „Und das Fenster ist aufgesprungen.“
Zahlreiche Häuser und Autos im Umkreis von mehreren Hundert Metern beschädigte die Explosion. Die Trümmer des Hauses flogen sogar über die B 244 in die gegenüber liegende Siedlung. Zwei Nachbarhäuser könnten einsturzgefährdet sein.

rtm/mpu

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