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Anwohner beklagen Schlaglochpiste

Grußendorf Anwohner beklagen Schlaglochpiste

Grußendorf. Der Heideweg ist gerade jetzt in den Wintermonaten eine einzige Schlaglochpiste. Das gefällt den Anwohnern nicht: „Selbst wenn von der Gemeinde die Löcher geflickt werden, sind sie nach spätestens 14 Tagen alle wieder da“, meint Anwohner Carsten Schmidt. Er wünscht sich „eine dauerhafte Lösung“.

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Schneller Ausbau gewünscht. BIG-Mitglied Steffen Proschani sah sich vor Ort die Schlaglochpiste auf dem Heideweg an.

Quelle: Peter Chavier

„Wenn es nass ist, haben wir hier Matsch und wenn es heiß ist nur Staub“, meint Michael Retsch, ein weiterer Anwohner. Von der Gemeinde wurde auf dem Heideweg ein Haufen mit Mineralgemisch abgelagert. „Das Material nutzen wir bei Gemeinschaftsaktionen“, so die Anlieger, „und flicken die Löcher selbst.“

Carsten Schmidt hat sich mit seinem Problem an die BIG gewandt. „Wir hoffen auf einen kompletten Ausbau des Heideweges“, meint das Grußendorfer-BIG-Mitglied Steffen Proschani, Es sei Unsinn, „jedes Jahr einige Tausend Euro für die notdürftige Reparatur der Löcher auszugeben. BIG-Ratsherr Andreas Kautzsch erinnert daran, „dass erst im April 2013 rund 5500 Euro für die Reparaturen ausgegeben wurden.“ Im Investitionshaushalt der Gemeinde seien für 2016 650.000 Euro für den Ausbau und für 2015 rund 30.000 Euro an Planungskosten vorgesehen. „Ich habe einen Antrag für die nächste Bauausschusssitzung gestellt, mit dem Ziel, die Ausbaumaßnahme vorzuziehen“, so Kautzsch. Und Steffen Proschani meint: „Vorher müsste es eine Anliegerversammlung geben, wo man transparent die Kosten aufzeigt.“ Die Anlieger müssten schließlich wissen, was auf sie zukommt. „Wir hoffen natürlich, dass der Heideweg nicht als Autobahn ausgebaut wird und wünschen uns, dass mehrere Ausbauvarianten von der Verwaltung vorgeschlagen werden“, so Kautzsch.

cha

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