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Gifhorn Stadt Anwohner-Ärger wegen Einbahnstraßenregelung
Gifhorn Gifhorn Stadt Anwohner-Ärger wegen Einbahnstraßenregelung
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22:00 19.07.2018
So ist es richtig: In Richtung Innenstadt geht es nicht über den II. Koppelweg zurück. Dessen Einbahnstraßenregelung finden die Anwohner allerdings völlig überflüssig. Quelle: Cagla Canidar
Gifhorn

„Die Einbahnstraßenregelung für den II. Koppelweg braucht kein Mensch“, sagt Heinz-Joachim Merten. „Am Barnbruchsweg sehe ich das noch ein, der ist zu schmal.“ Doch am II. Koppelweg, der jetzt kaum mehr Verkehr als sonst habe, klappe es von jeher mit dem Begegnungsverkehr. Auch Werner Heumann findet, dass der Verkehr auf dem II. Koppelweg in beide Richtungen weiter laufen könnte: „Ist doch vorher auch gegangen.“

Adelheid Heumann muss dreimal pro Woche in die Dialyse. „Es sind immer andere Fahrer. Und jedes Mal muss ich denen erklären, wo sie langfahren müssen.“ Sie hofft, dass die Bauarbeiten bald vorbei sind.

Einbahnstraße wegen landwirtschaftlichen Verkehrs

Die Einbahnstraßenregelung sei wegen des landwirtschaftlichen Verkehrs als sicherste Lösung eingerichtet worden, erklärt Rathaus-Sprecherin Annette Siemer auf AZ-Nachfrage. Die landwirtschaftlichen Fahrzeuge und der Autoverkehr kämen sich so nicht ins Gehege, die Unfallgefahr sei niedriger. Die Stadt geht von einem höheren Verkehrsaufkommen durch die Umleitungsregelung auf den einzelnen Straßen aus. Die Einbahnstraßenregelung sei die sicherste Variante.

Viele ignorieren die Einbahnstraße

An die hält sich aber nicht jeder. „Die fahren alle entgegen der Einbahnstraße“, winkt Werner Heumann ab. Das beobachtet auch Heinz-Joachim Merten regelmäßig. Viele meiden ihm zufolge den Umweg über Barnbruchsweg und Dannenbütteler Weg.

Von Dirk Reitmeister

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