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Ansturm auf Erfrischung

Gifhorn Ansturm auf Erfrischung

Gifhorn. Das heißeste Wochenende des Jahres hat begonnen, und Gifhorn ist gewappnet. Die Kühlschränke der Eisdielen und Gaststätten sind voll, Badeseen und Freibäder richten sich auf einen Ansturm ein.

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Heißestes Wochenende des Jahres: Gifhorn hat sich auf die bevorstehenden Rekordtemperaturen vorbereitet.

Quelle: Photowerk (cc)

Gifhorn. Gifhorns Allerwelle wird am Sonntag ihre Kasse früher besetzen, schon ab 12 statt ab 14 Uhr, um die Schwimmmeister zu entlasten, sagt Geschäftsführer Walter Lippe. Die Öffnungszeiten verlängern? „Das können wir aufgrund der Personalkapazitäten nicht. Es sind so schon alle Mitarbeiter eingespannt. Und zusätzliche Leute haben wir nicht.“

„Wir bereiten uns auch personell auf das Wochenende vor“, kündigte Dr. Alexa von Dossow von der Bernsteinsee GmbH an. „Voriges Wochenende war das Eis nahezu ausverkauft.“ Für dieses seien mehr Eis und mehr Getränke geordert. „Damit uns die Vorräte nicht ausgehen.“

Eingedeckt hat sich auch das Team der Gifhorner Strandbar Allerplaya. „Alle Kühlschränke sind voll, da passt nichts mehr rein“, sagt Julien Iwert. „Wir haben vor allem für die Abendstunden mehr Personal eingeteilt.“ Gerade dann erwarte er Andrang. Außerdem habe die Strandbar jetzt drei große Sonnenschirme statt einen wie im Vorjahr.

„Wir sind vorbereitet für viele Leute“, sagt Giovanni Giacomel vom Eiscafé Dolomiti in Gifhorn. „Die Kühlschränke und Tresen sind alle voll.“ Er rechnet nicht nur mit gutem Absatz beim Speiseeis: „Wir haben auch viel Wasser eingekauft.“

Der Toom-Baumarkt in Gifhorn hat sich auf eine verstärkte Nachfrage nach Ventilatoren eingestellt. „Wir bauen die Ware nicht nur in der Abteilung, sondern auch gleich in der Kassenzone auf“, sagt Marktleiterin Cornelia Rieke. Auch Bewässerungstechnik und Pool-Zubehör könnten heute noch einmal Renner werden. Und worauf auch ein Baumarkt jetzt achten muss: Getränke und Eis müssen täglich aufgefüllt werden.


Ab ins Wasser

Ab ins kühle Nass: So wollen Gifhorner das heißeste Wochenende des Jahres überstehen.

Horst Kraemer von den DRK-Bereitschaften hat schon sein Plätzchen gefunden: „Ich werde am Sonntagnachmittag bei einem Bekannten im Schwimmteich sitzen. Das ist das Beste, was man machen kann.“

Gern wäre Dr. Klaus-Achim Ehlers, Kreissprecher der Kassenärztlichen Vereinigung, an diesem Wochenende Motorrad gefahren. Doch bei der Hitze in die Sicherheits-Kleidung? „Dann kann ich mir gleich die Infusion dazulegen.“ Deshalb geht er ins Freibad oder hält an einem schattigen Plätzchen seine Füße in einen Eimer kalten Wassers.

Reinhard Bauerfeld ist natürlich am Tankumsee – allerdings dienstlich. „Für mich zählt erst einmal die Arbeit, da ist nichts mit Freizeit“, sagt der Geschäftsführer der Tankumsee-Gesellschaft. Aber: „Ich habe im Büro einen Ventilator.“

Bei der Arbeit ist auch Eiscafé-Chef Egidio Fiore. Und er hat es nicht ständig kühl. Wenn er von der Produktion in andere Bereiche wechselt, „wird mir richtig heiß“.


Kleingärtner beim Bewässern

 

Kleingärtner sind zurzeit täglich auf ihren Parzellen anzutreffen – es sei denn, sie haben eine Zeitschaltuhr. In der Hitzewelle ist die richtige Bewässerung wichtig. Und dabei gibt es einige Sachen zu beachten.

„Es gibt viele, die jeden Tag hier sind“, sagt Jörg Schmidt, Vorsitzender des Kleingartenvereins Masch in Gifhorn. Er setzt auf Automatik, komme nur alle zwei Tage, um Tomaten per Hand zu gießen: „Ich lasse den Sprenger von 4 bis 6 Uhr über Zeitschaltuhr laufen.“ Morgens deshalb, weil sich dann die Pflanzen abgekühlt hätten. In praller Sonne zu gießen sei Blödsinn: „Wassertropfen sind wie ein Brennglas.“ Das schade den Pflanzen.

Bezirksvorsitzender Erich Mielke aus Grassel schaut jeden Abend in seinem Kleingarten nach dem Rechten. „Täglich, ohne geht es nicht.“ Er gieße seine Pflanzen nicht von oben, sondern unter die Blätter. Das verhindere den Brennglaseffekt. „Dieses Jahr ist es ganz extrem mit dem Wetter. Erst ist alles abgesoffen, jetzt vertrocknet alles.“

„Wir haben alle Stromanschluss und einen Brunnen, und der Beregner wird eingeschaltet“, sagt Reinhold Spatz von der Anlage Vor der Steinriede in Gifhorn. „Da kann man auch eine Badehose anziehen“, fügt er schmunzelnd einen Erfrischungstipp hinzu. Die Hitzewelle störe ihn nicht. „Der verregnete Mai war viel ärgerlicher. Wer jetzt meckert, hat den nicht erlebt.“

rtm

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