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Anreize für Ansiedlung junger Ärzte schaffen

Gifhorn Anreize für Ansiedlung junger Ärzte schaffen

Gifhorn. Um einem Ärztemangel in der Zukunft vorzubeugen, muss der Kreis reagieren. Im Sozial- und Gesundheitsausschuss wurde gestern darüber diskutiert, mit welchen Mittel es gelingen könnte, junge Mediziner ins Kreisgebiet zu holen.

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Auf drohenden Ärztemangel reagieren: Der Kreis denkt über Möglichkeiten zur Ansiedlung junger Mediziner nach.

„Statistisch gesehen gibt es im Landkreis Gifhorn keinen Ärztemangel“, erläuterte Kreisrat Rolf Amelsberg der Politik. Mit einer Versorgungsquote von 78,2 Prozent bei den Augenärzten und 82,8 Prozent Psychotherapeuten sei man in der Unterrubrik Fachärzte im Kreisgebiet jedoch dicht an der Schwelle zu einer Unterversorgung.

Die Notwendigkeit zum Handeln sieht Amelsberg in der Altersstruktur der im Kreis praktizierenden Ärzte. „Die meisten Mediziner sind zwischen 55 und 60 Jahre alt - oder sogar älter“, so der Kreisrat. Es sei Aufgabe von Politik und Verwaltung, zeitnah zu handeln.

Um die Ansiedlung von Medizinern sei bereits jetzt ein verschärfter Wettbewerb ausgebrochen. Stipendien, Niederlassungsprämien oder fachärztliche Weiterbildung in Kooperation mit dem Gifhorner Klinikum: Amelsberg machte dem Ausschuss konkrete Vorschläge, um dem drohenden Ärztemangel zu begegnen.

„Der Landkreis Diepholz unterstützt bereits Stipendiaten“, nannte Amelsberg Beispiele im Konkurrenzkampf über die Ansiedlung und Neueröffnung von ärztlichen Praxen. Abiturienten aus dem Kreisgebiet, die sich für ein Medizinstudium entscheiden würden, müssten eng an den Kreis gebunden werden.

Ulrich Stenzel (SPD) zweifelte an, dass es statistisch gesehen im Kreis keinen Ärztemangel gebe. „Lüge, schwere Lüge, Statistik“, lautete sein Kommentar. Horst-Dieter Hellwig (Unabhängige) gab der Kassenärztlichen Vereinigung (KVN) die Schuld an der Entwicklung: „Wir müssen es nun alle ausbaden.“

ust

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