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Gifhorn Stadt Anlieger sauer über Huckelpiste
Gifhorn Gifhorn Stadt Anlieger sauer über Huckelpiste
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19:00 16.10.2017
Ärger in Wilsche: Anwohner klagen über den schlechten Zustand des Krümmewegs Quelle: Cagla Canidar
Gifhorn

Einmal im Jahr würden die Schlaglöcher von einer Firma beseitigt. Doch das halte nicht lange vor. Schon bald täten sich wieder die ersten Löcher auf. „Und das ist schon seit 30 Jahren so. Wo bleibt da die Kosten-Nutzen-Rechnung?“, fragt Marks, der deshalb die Befestigung der Straße und die Verlängerung der nahe Wilsche bereits vorhandenen Teerdecke fordert.

Doch das sieht die Stadt ganz anders. Ein dauerhaftes Wohnen sei in den dortigen Ferien- und Wochenendhausgebieten nicht zulässig, „so dass von Seiten der Stadt Gifhorn ein Ausbau des Weges nicht angedacht ist“, teilte Annette Siemer, Pressesprecherin der Stadt Gifhorn, mit.

Der Krümmeweg sei eine „Verkehrsfläche im Außenbereich“ und deshalb mit einer wassergebundenen Kiestragschicht versehen. Er erschließt seit Jahrzehnten die Kiesgruben und eben die Wochenendhausgebiete.

Eine Verbesserung der Fahrbahn würde aus Sicht der Stadt außerdem dazu führen, dass viele Autofahrer den Weg als Abkürzungsstrecke zwischen der B 4 und der B 188 nutzen würden. „Das hätte für das gesamte Erholungsgebiet sowie die Ortschaften Wilsche und Neubokel eine erhebliche, von allen Anwohnern nicht erwünschte, Verkehrsbelastung zur Folge“, so das Argument.

Die Unterhaltung des Weges werde mindestens zweimal im Jahr ausgeführt, „im Bedarfsfall abschnittsweise auch öfter“, so Siemer weiter. Aufgrund der diesjährigen starken Niederschläge sei die Fahrbahn derzeit schlecht befahrbar.

Der Unterhaltungsaufwand betrage rund 2000 Euro im Jahr und sei damit weitaus wirtschaftlicher als ein Komplettausbau.

Siemer erklärt: „Bei einem Ausbau wären allein die Abschreibungen höher als der zurzeit entstehende Aufwand.“

Von Frank Reddel

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