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Anlieger halten Ausbau des Verbindungswegs nicht für nötig

Calberlah Anlieger halten Ausbau des Verbindungswegs nicht für nötig

Calberlah. Zurück auf Null: Erst hob Calberlahs Rat den Ausbaubeschluss für den Verbindungsweg zwischen Haupt- und Berliner Straße auf, dann nahm er den Beschluss über die Ausbauvariante von der Tagesordnung. Grund war der Wunsch der Anlieger, auf einen Ausbau zu verzichten, und ihr Angebot, den Weg auf eigene Kosten funktionsfähig herzustellen.

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Klar formulierter Wunsch: Die Anlieger des Verbindungswegs zwischen Berliner und Hauptstraße möchten gar keinen Ausbau.

Quelle: Christina Rudert

Bürgermeister Jochen Gese hielt einen eigenen Tagesordnungspunkt zur Aufhebung des Ausbau-Beschlusses - von Jörg-Dieter Baronick (UWG/Plagge) beantragt - nicht für erforderlich. „Aus Sicht der Verwaltung sollte das Thema Verbindungsweg ganz abgesetzt werden, weil die Anlieger erst heute in dieser Sitzung ihre Stellungnahme abgeben“, argumentierte er. Die Ratsmehrheit sah das anders, setzte erst den neuen Tagesordnungspunkt fest und hob dann mit großer Mehrheit den alten Beschluss auf, wonach der Verbindungsweg ausgebaut und die Kosten je zur Hälfte von Anliegern und Gemeinde getragen werden sollten.

„Wir halten einen Ausbau nicht für nötig“, informierte Andreas Plagge als Sprecher der Anlieger den Rat wenig später, „weil alle Ausbauvarianten mit Problemen behaftet sind“. Deshalb schlügen die Anlieger vor, auf eigene Kosten die Schlaglöcher zu verfüllen, Sickermulden wieder herzustellen und den Weg herzustellen.

Christina Petzold (SPD) bat die Anlieger, den Fraktionen diesen Vorschlag schriftlich zu geben. „Dann werden wir in den Fraktionen beraten und der Verwaltung unsere Ergebnisse mitteilen.“ Sowohl sie als auch Rudolf Knodel (CDU) betonten, ihr Ziel sei eine Entscheidung im Sinne der Bürger.

Nun werden der Bauausschuss, der Verwaltungsausschuss sowie der Rat das Thema erneut behandeln.

 tru

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