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Angst vor Geflügelpest: 550.000 Tiere bleiben im Stall

Schutzmaßnahmen sollen Ausbreitung verhindern Angst vor Geflügelpest: 550.000 Tiere bleiben im Stall

Die Geflügelpest rückt näher an den Landkreis heran - und die Kreisverwaltung reagiert mit Schutzmaßnahmen: Nach dem Fund einer toten Wildente im Landkreis Peine, bei der am Mittwoch der hochansteckende H5N8-Erreger nachgewiesen worden ist, müssen nun auch 550.000 Stück Nutzgeflügel im Landkreis Gifhorn in den Stall.

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Schutzmaßnahmen gegen Geflügelpest: Der Landkreis schickt 550.000 Stück Nutzgeflügel in die Stallungen.

Landkreis Gifhorn. „Die amtliche Verordnung gilt ab Samstag“, erläuterte gestern Kreisveterinär Dr. Mario Ruppert. Die Tiere seien in geschlossenen Stallungen unterzubringen. Zudem sei es sinnvoll, Ställe und Unterstände mit Kükenmaschendraht gegen das Eindringen von Wildvögeln zu sichern.

„Diese Maßnahme ist aus vorbeugenden Gründen unerlässlich, um eine mögliche Ausbreitung der Geflügelpest zu verhindern“, fügte Landrat Dr. Andreas Ebel ergänzend hinzu.

Die Verordnung gelte nicht nur für die sieben Großbetriebe im Kreis, die jeweils mehr als 40.000 Stück Nutzgeflügel haben, erklärte Ruppert. „Alle Tierbesitzer - ganz gleich ob Hobby- oder Nutztierhalter - müssen hier an einem Strang ziehen“, apellierte der Kreisveterinär an alle Beteiligten.

Die Einhaltung von üblichen hygienischen Grundregeln wie Schutzbekleidung, Schutz-Schuhwerk, Reinigung und Desinfektion, sei zudem sehr hilfreich, sagt Ruppert. Die Einhaltung der Verordnung würde durch das Veterinäramt kontrolliert.

Todesfälle von Wildvögeln und Hausgeflügel sollten außerdem umgehend unter Tel. 05371-82381 gemeldet werden.

ust

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